Duell der Kreisliga-Meister in Freudenberg

Die einen holten sich den Titel im Süden, die anderen im Norden. Beide hatten in der Endabrechnung jeweils 61 Punkte. Am Sonntag, 4. Oktober (15 Uhr), treffen der SV Freudenberg und der SVSW Kemnath nun in der Bezirksliga Nord aufeinander. Das Gästeteam um Trainer Markus Sebald ist unberechenbar: Überraschenden Siegen in Katzdorf und in Vohenstrauß stehen Heimpleiten gegen Schwarzenfeld und Grafenwöhr gegenüber. Am vergangenen Sonntag setzten die Kemnather mit dem Unentschieden gegen Ensdorf aber ein dickes Ausrufezeichen. Bekanntester Spieler ist Christian Ferstl, der schon in der Landes- und Bayernliga bei Etzenricht, Ammerthal und der SpVgg Weiden auf Torejagd ging.

Freudenberg verlor zuletzt dreimal in Folge. Auch wenn es ausnahmslos gegen Spitzenmannschaften ging, gibt die Höhe der beiden letzten Pleiten (1:7, 2:6) doch zu denken. Natürlich war der SV ersatzgeschwächt, es zeigte sich aber, dass er dem gegnerischen Druck nicht standhalten konnte. In Ensdorf und Sorghof geriet die Neiß-Elf durch individuelle Fehler schon früh entscheidend in Rückstand und hatte keine Chance. Dies ist nicht förderlich für das Selbstbewusstsein, dennoch muss man diese Spiele abhaken und den Blick nach vorne richten. Die Mannschaft hat in der Saison schon bewiesen, dass sie auch anders kann. Gegen einen direkten Mitkonkurrenten ist ein Erfolg fast überlebenswichtig, um punktemäßig weiterhin im Soll zu bleiben.

Personell entspannt sich die Situation für Trainer Florian Neiß. Peter Piehler fehlt zwar urlaubsbedingt und der Einsatz von Kapitän Matthias Schlegl ist fraglich, dafür kehren Daniel Bosser und Johannes Dotzler wieder ins Aufgebot (kein Reservevorspiel).
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