Dürnsricht holt gegen Schmidgaden wichtige Punkte für Klassenerhalt - Nur drei Partien in der ...
Entscheidung kurz vor Schluss

Der Dürnsrichter Fabian Lobinger (links) zieht ab, der Schmidgadener Alexander Spindler kommt zu spät. Am Ende gewann die DJK Dürnsricht durch ein spätes Tor mit 2:1. Bild: Baehnisch
Schwandorf. (aho) Nur auf drei Plätzen konnte in der Kreisliga West am Wochenende gespielt werden. Vier Mal gab es eine Absage. Diese Nachholpartien setzte der Kreisspielleiter Josef Wocheslander in diesem Jahr nicht mehr an. Von den vorderen Teams in der Tabelle waren der ASV Burglengenfeld II (33) und der 1. FC Rötz (30) im Einsatz. Durch ein Tor in der Nachspielzeit gewannen die Burglengenfelder beim TSV Nittenau (19) glücklich mit 2:1 und verbesserten sich auf Rang zwei. Rötz beendete seine Niederlagenserie mit einem 3:2 über den TSV Winklarn (12), der zwar besser war, als es seine Position aussagt, doch wird die Lage immer kritischer. Für die DJK Dürnsricht (21) gab es wichtige Punkte für den Klassenerhalt durch den 2:1-Derbysieg beim FC Schmidgaden (16). Auch hier fiel der entscheidende Treffer erst kurz vor dem Ende.

FC Schmidgaden       1:2 (0:1)       DJK Dürnsricht
Tore: 0:1 (15.) Markus Schrott, 1:1 (77.) Manuel Polleti, 1:2 (86.) Michael Pröls - SR: Eduard Maier (DJK Gleiritsch) - Zuschauer: 200 - Gelb-Rot: (92.) Alexander Schmidl (Schmidgaden) - Rot: (19.) Nicholas Binder (Dürnsricht) grobes Foulspiel

(aho) Sehr spät gelang der DJK Dürnsricht das Siegtor im Derby. In der 86. Minute nutzte Michael Pröls einen Abpraller zum 2:1 für die lange Zeit in Unterzahl agierenden Gäste. Die Schmidgadener müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, die numerische Überlegenheit ab der 20. Minute nicht genutzt zu haben. Vor allem in der ersten Hälfte konnte sich der FC keine zwingenden Chancen erspielen. Dürnsricht erzielte nach einer Viertelstunde durch Markus Schrott den Führungstreffer, kassierte wenig später eine Rote Karte für Nicholas Binder.

Nach dem Wechsel verzeichnete die Heimelf eine optische Überlegenheit, doch weiterhin kaum klare Möglichkeiten. Als Manuel Polleti zum längst verdienten 1:1-Ausgleich traf, hoffte der FC auf einen Teilerfolg. Kurz vor dem Ende kam der Gast noch zum schmeichelhaften Sieg in einem ausgeglichenen Spiel.

TSV Nittenau       1:2 (0:1)       ASV Burglengenfeld II
Tore: 0:1 (28.) Michael Feulner, 1:1 (64.) Marco Frankerl, 1:2 (91.) Simon Koller - SR: Karl-Heinz Späth - Zuschauer: 100

(aho) Diese Niederlage ist bitter für die Nittenauer, die ein gleichwertiger Gegner waren und vor dem Burglengenfelder Treffer in der Nachspielzeit selbst die Möglichkeit zum 2:1 hatten. Aber Bastian Dirnberger vergab. Die Zuschauer sahen kein hochklassiges Spiel, sondern viel kämpferischen Einsatz. Meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, klare Torchancen waren Mangelware. Eine der wenigen Möglichkeiten nutzte der ASV durch Michael Feulner zum 0:1.

Im zweiten Durchgang wurde das Angriffsspiel der Nittenauer besser, sie schafften in der 64. Minute durch Marco Frankerl den 1:1-Ausgleich. Ein Unentschieden wäre der gerechte Ausgang der Partie gewesen, doch in der 91. Minute war Simon Koller zur Stelle und sicherte dem ASV einen glücklichen Auswärtserfolg.

1. FC Rötz       3:2 (2:1)       TSV Winklarn
Tore: 1:0 (7.) Jürgen Meixensperger, 2:0 (30.) Jürgen Meixensperger, 2:1 (38.) Jörg Faltermeier, 3:1 (80.) Jan Havlicek, 3:2 (92.) Matthias Niebauer - SR: Alois Bösl (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 110

(aho) Mit dem knappen, aber verdienten Heimsieg über den TSV Winklarn beendete der 1. FC Rötz seine mehrwöchige Negativserie. Trotz der schnellen Führung durch Jürgen Meixensperger verlief das Spiel ausgeglichen, der TSV Winklarn versteckte sich nicht. Auch nach dem 2:0 durch Meixensperger wartete der Tabellenletzte auf seine Möglichkeiten. Noch vor dem Pausenpfiff verkürzte Jörg Faltermeier für den Gast auf 2:1.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den besseren Chancen für die Rötzer, die erst in der 80. Minute zum 3:1 durch Jan Havlicek kamen. Die erneute Ergebniskorrektur gelang Matthias Niebauer in der zweiten Minute der Nachspielzeit.
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