Durch "1-Euro-Aktion" 765 Euro gesammelt
Flüchtlings-Schicksal bewegt Schüler

Symbolisch übergaben Schülersprecher der beteiligten Einrichtungen einen Scheck über 765 Euro an SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein (links). Die Initiatorinnen Petra Rumpler (rechts) und Paula Erras freuten sich ebenso über das Ergebnis wie Lehrgangsleiter Albert Semmler. Bild: cs
Wenn viele zusammenwirken, kann Großes herauskommen: Das Paradebeispiel dafür lieferten Mittelschulen der Stadt Amberg und des Landkreises bei der Aussprachetagung in Auerbach. Sie bietet zweimal im Jahr ein Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch - und diesmal auch für eine Spendenübergabe.

Die 765 Euro, die Marianne Gutwein, Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Amberg, von Schülersprechern entgegennahm, sind das Ergebnis der "1-Euro-Aktion". Sie fließen in die Betreuung von Flüchtlingskindern.

Ins Leben gerufen hatten die Gemeinschaftsaktion Petra Rumpler, Lehrerin an der Krötensee-Schule in Sulzbach-Rosenberg, und die dortige Schülersprecherin Paula Erras. Das Leid und Elend von Flüchtlingen und Vertriebenen geht auch den Schülern unter die Haut. Die Auerbacher Schülerzeitung V.I.N. (Very Important News) hatte laut Schülersprecherin Katrin Wießner bei einem Interview mit Bewohnern der Asylbewerber-Unterkunft in Finstermühle (bei Neuhaus a.d. Pegnitz) festgestellt, dass Geld für Schulbedarf fehlt: Daraufhin wurde die Spendenaktion auf die Beine gestellt.

Maria Schuller, Konrektorin an der Luitpold-Mittelschule in Amberg und Migrationsbeauftragte der Schulämter Amberg/Amberg-Sulzbach und Neumarkt, informierte die 15 Verbindungslehrer über Auswirkungen von Migration. Dass Schülermitverwaltungen "Selbstsicherheit gewinnen und Verantwortung übernehmen", war das Ziel von Barbara Ströll-Seegerer, Verbindungslehrkraft am Schulamt. Albert Semmler, Beratungsrektor und Koordinator an den Schulämtern Amberg, Amberg-Sulzbach, Neumarkt und Schwandorf, freute sich über die Sensibilität der Schüler gegenüber den Flüchtlingen. Landkreis-Schülersprecherin Patricia Graf von der Mittelschule Kümmersbruck berichtete über zwei Aussprachetagungen auf Bezirksebene.
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