Durchs reizvolle Elbsandsteingebirge
Aus dem Vereinsleben

Neusorg. (öt) Eine Zweitageswanderung in die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge unternahmen Wanderfreunde des Fichtelgebirgsvereins Neusorg. Mit seinen 93 Quadratkilometern bildet dieses seit Oktober 1990 den einzigen Nationalpark Sachsens. Dabei bestaunten die Siebensternler die für die Sächsische Schweiz charakteristische Formenvielfalt der Felswände, Felsen und die markanten Tafelberge.

Am frühen Morgen machte sich die Wandergruppe mit Autos von Neusorg auf den Weg nach Bad Schandau. Über die Elbbrücke steuerten sie dort in Richtung des tschechischen Ortes Hrensko einen Parkplatz an. Im Anschluss an eine kurze Wanderung entlang des Flusses Kamitz erreichten sie mit einem Kahn die Edmundsklamm. Eine weitere Wanderung und Kahnfahrt führten zum Soorgrund. Von hier wanderten die FGV-ler nach Mezni Louka zum Beginn des Gabrielensteigs.

Entlang wunderschöner Felsformationen wurde das Prebischtor erreicht, die größte natürliche Sandsteinbrücke Europas mit einer Spannweite von fast 30 Metern. In dem bereits 1881 erbauten Berghotel Falkennest kehrten die Wanderer ein und genossen die Aussicht. Danach ging es wieder hinab nach Hrensko. In einem Hotel in der Nähe von Bad Schandau verbrachten sie die Nacht.

Einen besonderen Höhepunkt bildete am zweiten Wandertag die Bastei, ein Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges und das seit 200 Jahren meistbesuchte Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz.

Wie Reiseführerin Hilde Will aus Bayreuth erläuterte, wurde die zerklüftete Felslandschaft 1820 für den ansteigenden Besucherstrom aufwendig erschlossen. Die ehemalige hölzerne Brücke musste schon 1851 durch ein steinernes Bauwerk ersetzt werden.

Sie verbindet die Basteihochflächen unter Einbeziehung der großen Felsentürme mit der Felsenburg Neurathen. Weiter ging es zum 415 Meter hohen Lilienstein. Dieser Tafelberg liegt inmitten einer großen Schleife des Elbstromes. Ebenso durchwanderten die Siebensternler die als Schwedenlöcher bezeichneten Schluchten im Sandsteingebirge. Voll mit neuen Eindrücken traten die Wanderfreunde die Heimreise an. Unterwegs kehrten sie noch einmal ein, um sich nach den Wanderungen zu stärken.
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