E-Ladestation an Pestalozzischule
___ Aus dem Stadtrat ___

In Nähe der Pestalozzischule werde es in absehbarer Zeit keine E-Ladestation geben. 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein hatte im Stadtrat nach der Umsetzung einer solchen Einrichtung gefragt. Dazu informierten die Stadtwerke, dass sie zwei PV-Anlagen auf den Dächern der Pestalozzischule betreiben. Auf dem Dach der Turnhalle wurde im Jahr 2010 eine Anlage mit einer Nennleistung von 53,76 kWp in Betrieb genommen. Der erzeugte Strom werde mit 39,14 ct/kWh vergütet.

Im Zuge des Bauabschnittes II wurde 2013 zusätzlich eine "Eigenverbrauch-PV-Anlage" mit einer Nennleistung von 22,44 kWp errichtet. Dieser Strom wird bereits überwiegend in der Pestalozzischule genutzt. Nach Meinung der Stadtwerke ist es aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll, die "große PV-Anlage" umzuwandeln, um den erzeugten Strom für einen geringeren Preis oder gar umsonst für eine E-Ladestation einzusetzen. Außerdem wird der daraus erzielte Ertrag dringend für den Ausgleich der Schlossgaragen-Verluste benötigt.

Eine Stellfläche für "aufzuladende Fahrzeuge" würde die Parksituation bei der Pestalozzischule weiter verschärfen. Außerdem stehe die Verwaltung mit Anbietern in Kontakt, welche eventuell Interesse an der Aufstellung von E-Ladestationen haben. Eine Entscheidung darüber wird erst für 2015 erwartet. Dem Beschlussvorschlag, keine E-Ladestation in der Nähe der Pestalozzischule zu planen und wegen weiterer möglicher Stationen die Gespräche abzuwarten, folgte der Stadtrat einstimmig.

Altstadtfibel und Tiefgarage

Für die FWU-Fraktion wollte Sprecher Peter Bruckner wissen, wieweit die Überarbeitung der Altstadtfibel fortgeschritten sei und mit welchen Verbesserungen gerechnet werden könne. Außerdem regten die FWU an, zur besseren Auslastung der Tiefgarage, über zusätzliche Tarife nachzudenken. Zum Beispiel könnte für zwei zeitlich versetzt arbeitende Teilzeitbeschäftigte ein Monatsticket eingeführt werden.

Weniger Kindergartenkosten

Eine Anfrage zur Kostenreduktion im 2. Kindergartenjahr stellte 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein: "Der gebührenfreie Zugang zu frühkindlicher Bildung ist ein wichtiges Zukunftsprojekt. Dazu hatte die vorherige Staatsregierung aus CSU und FDP das dritte Kindergartenjahr durch den Förderbeitrag von monatlich 100 Euro kostenfrei gestellt und eine Kostenreduzierung von monatlich 50 Euro für das zweite Jahr gesetzlich beschlossen, die eigentlich ab 1. September 2014 in Kraft treten sollte. Dieses Vorhaben wurde jedoch durch die neue Staatsregierung wieder zurückgenommen, die als Ersatz Qualitätsverbesserungen ankündigte.

Reitzenstein wollte nun konkret wissen, ob der Stadt Sulzbach-Rosenberg bereits Informationen über die Form dieser Qualitätsverbesserungsmaßnahmen vorliegen?

Außerdem fragte er für die FDP/FWS nach, welche Bedingungen die möglichen Maßnahmen haben, welche Kosten für die Gemeinde damit verbunden wären und was die Kindertagesstätten hier planen? (oy)
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