Eckpfeiler für die Sicherheit

Angeführt von der Brucker Blaskapelle marschierten die Feuerwehren und Ehrengäste zur weltlichen Feier beim Sollbacher Gerätehaus. Bilder: hbr (2)

Die knapp 200 Aktiven der zehn Feuerwehren demonstrierten ihre enge Verbundenheit. Einmal im Jahr steht der Florianstag auf dem Programm, der dem Innehalten und gemeinsamen Feiern gewidmet ist. Und es gibt viele Worte des Dankes.

Auch im Bezirk von Kreisbrandmeister Armin Jehl wurde am vergangen Samstag gefeiert. Die Feuerwehren aus Bruck, Sollbach, Schöngras-Kölbldorf, Nittenau, Bergham, Hof am Regen, Kaspeltshub, Stefling, Fischbach und Neuhaus zeigten Präsenz.

Gut beschützt

Beim Gottesdienst an der Sollbacher Marien-Kapelle betonte Pfarrer Helmut Brunner die Wichtigkeit des Tages, da die Feuerwehren dem heiligen Florian dankten und auch gleichzeitig ihre Arbeit weiter unter seinen Schutz stellten. Der Geistliche führte aus, dass einer Umfrage in Grundschulen zufolge der Beruf des Feuerwehrmannes bei den Kleinen ganz oben stehe. Besonders erwähnenswert sei der Grund des Ansinnens, meinte der Priester. Die meisten Schüler hätten die Bereitschaft zum Helfen genannt. Das eigene Leben werde von den Helfern eingesetzt, um ein anderes zu retten. Auch die Gesellschaft würdige die ehrenamtliche Arbeit der Aktiven, und so sei der Leitspruch der Rettungskräfte "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" keine leere Worthülse.

Nach dem Gottesdienst formierten sich die Feuerwehren und zogen von der Kapelle zum Feuerwehrgerätehaus. Angeführt wurden die Aktiven und Gäste von der Brucker Blaskapelle. In Rekordzeit wurden die durstigen Rettungskräfte versorgt, ehe der Sollbacher FFW-Vorsitzende Thomas Schächerer neben den Mitgliedern der zehn Wehren ganz besonders die stellvertretenden Bürgermeister Robert Feuerer (Bruck) und Jürgen Kuprat (Nittenau) willkommen hieß.

Dank an die Firmen

Sein besonderer Gruß galt den Vertretern einiger umliegender Firmen, die ihre Mitarbeiter im Einsatzfall auch während der Arbeitszeit freistellten. Schächerer betonte, dass dies keine Selbstverständlichkeit mehr sei und überreichte den leitenden Angestellten Dankesurkunden.

Zweiter Bürgermeister Robert Feuerer dankte der Sollbacher Wehr für die Übernahme der Feier. Er stellte die Wichtigkeit der Feuerwehren heraus, die ein "Eckpfeiler für die Sicherheit" der Kommunen seien. Die Einsatzbereitschaft sei das Ergebnis steter Aus- und Weiterbildung der Aktiven. Feuerer stellte zugleich heraus, dass "kein Geld der Welt dafür ausreicht, das Engagement der Feuerwehrkräfte zu bezahlen".
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