Edelmetall für Eich

Katharina Eich (rechts) gewann bei der "Bayerischen" drei Medaillen. Bild: Kiefner

Die Leichtathleten Katharina Eich und Korbinian Völkl haben bei der bayerischen Meisterschaft Erfolge erzielt. Das Duo der DJK Weiden sammelte drei Medaillen und eine Top-8-Platzierung ein.

Weiden. (bsi) Bei den Landesmeisterschaften in Markt Schwaben überzeugte vor allem Sprinterin Katharina Eich. Sie belegte bei jedem ihrer Starts einen Podestplatz. Über die 100 Meter zog sie in lockeren 12,33 Sekunden als Erste ihres Laufes in das Halbfinale ein. Dort nutzte sie die optimalen Bedingungen und sprintete in starken 12,03 Sekunden ins Ziel. Dies bedeutete eine neue Bestleistung und die Favoritenrolle für das anstehende Finale. Dort gewann die Studentin in abermals starken 12,14 Sekunden bei leichtem Gegenwind die Goldmedaille, deutlich vor Sinead Ebert vom LAC Quelle Fürth und Lisa Gnam von der LG Stadtwerke München.

Im 4x100-m-Staffelrennen musste sich die Waldthurnerin, an Position drei laufend, mit ihren Trainingskolleginnen von der Startgemeinschaft Regensburg/Weiden/ Schwandorf nur hauchdünn der Staffel der LG Stadtwerke München geschlagen geben.

Am zweiten Tag der Meisterschaften standen für Eich die 200 Meter auf dem Programm. Trotz des kräfteraubenden ersten Wettkampftages überzeugte sie mit einem kontrollierten Vorlaufsieg und erlief sich im Finale die Silbermedaille in einer starken Zeit von 24,55 Sekunden hinter Martina Riedl aus München. Diese blieb bei beiden Läufen unter 24 Sekunden. Drei gewonnene Medaillen zeigen, dass der Trainingsaufbau und die Form in Hinblick auf die deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Nürnberg stimmen.

Über die 1500-m-Distanz stellte sich Korbinian Völkl der hochkarätigen Konkurrenz. In dem Rennen wurde von Beginn an ein schnelles Tempo angeschlagen. So unterboten mit Jamie Williamson und Marco Kürzdörfer die Sieger die Norm von 3:49 Minuten für die deutschen Meisterschaften. Seinem Versuch, das schnelle Tempo im Feld mitzugehen, zollte der Medizinstudent auf der Schlussrunde Tribut. Trotzdem zeigte Völkl in 3:58,18 Minuten und Platz acht eine sehr gute Leistung. Für die kommenden Wettkämpfe gilt es nun, am Stehvermögen zu feilen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.