Egelsheim feiert Patrozinium: Erlös fließt weiter in die Renovierung der Dorfkirche
Möglichst viel soll übrig bleiben

Egelsheim feiert am Sonntag und Montag, 20. und 21. September, Patrozinium im Stodl gegenüber der Kirche. Vor fünf Jahren hatte die Dorfgemeinschaft diese Kirwa erstmals wieder neu ins Leben gerufen, um mit dem Erlös die Renovierung ihrer Kirche Mariä Namen finanzieren zu können.

Erlös schon verbaut

Das bei den letzten Festen eingenommene Geld wurde bereits fleißig verbaut. Damit weiter renoviert werden kann, hoffen die Egelsheimer auch heuer wieder auf gutes Wetter und viele Besucher. Eigenleistung wird im Ort groß geschrieben: nicht nur bei der Renovierung, sondern auch beim Bratenbrutzeln und Kuchenbacken - es soll schließlich möglichst viel Erlös übrig bleiben. Das Fest beginnt am Sonntagvormittag mit einem zünftigen Frühschoppen. Zum Mittagessen gibt es Braten und gegrillte Forellen, nachmittags selbst gemachten Kuchen und Kaffee. Spezialitäten vom Grill runden das kulinarische Angebot ab.

Für die musikalische Unterhaltung ist Matthias Viehauser mit seiner Quetschn zuständig - ein echter Egelsheimer und Mitglied der landkreisweit bekannten Band Woidara-wöll. Nachmittags tanzen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, die Kirwaleut aus Mendorferbuch den Baum aus.

Wie es dazu kam? Ein Egelsheimer hatte vor einigen Jahren auf der Bouchdna Kirwa die Liesl gestohlen - und verlangte als Auslöse den Tanz um den Baum in Egelsheim.

Seither übernehmen die Burschen und Moidln aus Bouch freiwillig und gerne das Austanzen. Anschließend haben die Schlecherer Goißlschnalzer einen Auftritt.

Kuchenspenden erwünscht

Am Montag ist ab 16 Uhr Kirwabetrieb. Für die Musik sorgt an diesem Abend Heinz Dirnhofer aus Kienlohe. Um 18 Uhr wird eine Messe in der Dorfkapelle gefeiert. Die Kirwagemeinschaft freut sich über Kuchenspenden für Sonntag.
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