Eger, wie es früher war

Eger hat schon seit Jahrhunderten die Menschen zu künstlerischem Schaffen inspiriert. Es gibt so viele Abbildungen, dass gleichzeitig zwei Ausstellungen Eindrücke über die vergangenen Zeiten der Stadt vermitteln können.

"Obrazy Chebu", Bilder von Eger, zeigen sowohl das Egerer Museum (Muzeum Cheb) als auch die Galerie der bildenden Künste (Galerie výtvarného umeni v Chebu), im Barockgebäude neben dem Rathaus. Das Museum präsentiert die älteren Kunstwerke, vor allem die Darstellungen von dokumentarischer Bedeutung. In der Kunstgalerie werden Malerei und Grafik seit dem Jahre 1900 vorgestellt. Das Egerer Museum ist in den Wintermonaten montags und dienstags geschlossen. An den anderen Tagen ist es von 9 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Wer anschließend noch das ganze Museum besichtigen möchte, wird das präparierte Pferd Wallensteins und die Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des Feldherrn vermissen: Diese befinden sich zurzeit als Leihgaben in Halle (Saale), als Teil der Ausstellung "Krieg. Eine archäologische Spurensuche".

Die Galerie der bildenden Künste (GAVU) ist täglich, außer montags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung befindet sich im zweiten Stock. Hier kann man auch die Dauerausstellung religiöser gotischer Schnitzwerke aus dem Egerland besichtigen. Diese Räume sind in ein mystisches Halbdunkel versetzt, wie in einer gotischen Kirche. Viele der hier ausgestellten Heiligenfiguren sind so ausdrucksstark und mit einem vergeistigten, nach innen gekehrten Blick, dass man an die Meisterwerke von Tilman Riemenschneider erinnert wird. Beide Ausstellungen enden am 3. Januar 2016.
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