Ehemalige Handelschüler schließen sich nach halbem Jahrhundert wieder in die Arme

Ehemalige Handelschüler schließen sich nach halbem Jahrhundert wieder in die Arme (do) "Jessas na, bist Du das?" Vorsichtig fragend fällt die Annäherung beim Klassentreffen aus. Nach fast 50 Jahren verständlich. Damals, 1965 und 1966, sagte sich die Abschlussklasse der Handelsschule Eschenbach (heute Staatliche Wirtschaftsschule) auf Wiedersehen - ein halbes Jahrhundert später wurde dieses Versprechen wahr. 22 "Ehemalige" waren aus ganz Deutschland angereist. Hände schütteln, sich herzen und schmunzeln
"Jessas na, bist Du das?" Vorsichtig fragend fällt die Annäherung beim Klassentreffen aus. Nach fast 50 Jahren verständlich. Damals, 1965 und 1966, sagte sich die Abschlussklasse der Handelsschule Eschenbach (heute Staatliche Wirtschaftsschule) auf Wiedersehen - ein halbes Jahrhundert später wurde dieses Versprechen wahr. 22 "Ehemalige" waren aus ganz Deutschland angereist. Hände schütteln, sich herzen und schmunzeln über die "Prachtexemplare", die einem da gegenüber standen. Viele Fragen prasselten schon vor dem Kloster-Gasthof in Speinshart auf die feschen Damen und gestandenen Mannsbilder nieder. Die Neugierde war groß, es gab viel zu erzählen. Klassentreffen folgen bestimmten Mechanismen. Die Gespräche drehen sich um die Lehrer von damals, gemeinsame Schulerlebnisse, Schabernacks und vieles mehr. Und schließlich stehen die unterschiedlichen Werdegänge in Beruf und Lebensweg im Fokus. Bei den ehemaligen Handelsschülern war das nicht anders. Im Kloster-Gasthof stand ein erster Gedankenaustausch bei Prosecco, Kaffee und Kuchen an. Dann rief Organisatorin Margret Hader-Schulte zum Nachmittagsprogramm. Rita Wiesend schilderte die Bauschritte zur Generalsanierung des Klosters und die Entwicklung der Abtei zur Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart. Ein Besuch der Klosterkirche und Erläuterungen zur Restaurierung eines der schönsten barocken Gotteshäuser Süddeutschlands schlossen sich an. Eine kurze Andacht für die verstorbenen zehn Mitschüler ergänzte die Führung. Den Lektoren-Dienst übernahm Schulkamerad Werner Kosmale. Danach galt es, die Entwicklung des großen und kleinen Speinsharter Klosterhofes zu bestaunen. Kosmale führte durch die historische Dorfmitte. Unbeschwertes Feiern war schließlich am Abend angesagt. Gemütlichkeit war Trumpf. Nach dem Abendessen hieß es im Kloster-Gasthof Zusammenrücken für den Ehrengast. Die Klasse herzte ihre ehemalige Lehrerin Helga Langer. Noch heute bezeichnen sie die Absolventen von damals als Lieblingspädagogin, und Helga Langer urteilte bei einem Blick in die Runde milde lächelnd: "Aus allen scheint was Gescheites geworden zu sein." Diese Feststellung sollte sich bei Tischgesprächen bis tief in die Nacht immer wieder bestätigen. Bild: do
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