Ehepaar Grötsch: 65 Jahre füreinander da

Am 11. April 1950 haben Karl und Anna Grötsch, geborene Feneis, in der kleinen Kapelle in Lohma vor Gott den Bund fürs Leben geschlossen. Am Samstag feierten sie im Kreise ihrer Familie das seltene Fest der Eisernen Hochzeit. Grötsch war erst ein Jahr vor der Eheschließung aus der Gefangenschaft wieder nach Hause gekommen. Er war damals alleine, da seine Eltern bereits gestorben waren.

Das Jubelpaar erinnert sich noch gut an 1950: Das Haus in Lohma sei noch mit Holzschindeln gedeckt gewesen und die Mutter von Anna Feneis musste gepflegt werden. Und dennoch sei Grötsch mit dem Leben damals zufrieden gewesen, da er gleich nach seiner Heimkehr aus der Gefangenschaft einen Arbeitsplatz bekommen hatte. Bürgermeister Rainer Rewitzer lobte diese seltene Zweisamkeit als "Vorbild für junge Paare".
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