Ehrenamt nicht Ehrensache

Ohne sie wäre Mantel ärmer. Bürgermeister Stephan Oetzinger verlieh fünf Persönlichkeiten die Ehrenamtsurkunde.

Mantel. (sei) Den Ehrenamtstag in der Mehrzweckhalle umrahmte der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Veronika Weber. "Viele derer, die sich in Vereinen, Initiativen und oft im Stillen für ihre Mitmenschen, ihre Umwelt und unseren Ort engagieren, machen darüber kein Aufhebens. "Ehrenamt ist doch Ehrensache sagen sie", führte Bürgermeister Stephan Oetzinger aus.

"Jeder ehrenamtlich Tätige versichert, dass dieses Amt auch sein Leben bereichert", wusste der Rathauschef weiter. "Dieses Engagement verdient unseren höchsten Respekt. Die Leistungen der Ehrenamtlichen sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält." Kartellvorsitzender und dritter Bürgermeister Richard Kammerer unterstrich, dass die Geehrten das Leben in den verschiedensten Vereinen bereicherten.

Viele Krankenbesuche

Erika Kuschidlo bringt sich vor allem im kirchlichen und sozialen Bereich ein. Sie übernimmt den Lektorendienst, sammelt Blumen für die Kräutersträuße beim Steinfelser Ablassfest, ist eine der Mitinitiatorinnen für die Atempause für die Seele in St. Moritz und beteiligt sich an den Krankenbesuchen im Klinikum oder im Seniorenheim in Hammergmünd. Vor zwei Jahren war Kuschidlo an der Gründung der Witwen- und Witwergruppe "Vergissmeinnicht" beteiligt, die sie seither betreut.

Helena Sperl hat sich vor allem um die St.-Moritz-Kirche und das Kriegerdenkmal verdient gemacht. Bis vor ihrem 80. Geburtstag pflegte sie die Blumenbepflanzung. Sie sperrt täglich die Moritzkirche auf und zu und kümmert sich um Ordnung und Sauberkeit der Nebenkirche. Sie führt Hochzeitspaare durch das Gotteshaus und ist seit 50 Jahren mit Leib und Seele Mitglied des Heimat- und Trachtenvereins. Sie stellt ein Zimmer in ihrem Haus für die Jugendgruppe zur Verfügung.

Günther Lippik hilft in zahlreichen Vereinen immer aus, wenn Not am Mann ist. Er bekleidete viele Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Siedlerbundes und arbeitet beim Bürgerfest mit. Auch beim CSU-Ortsverband war er lange Jahre stellvertretender Vorsitzender. Legendär sind seine Weihnachtsgansverlosungen

Auch Wittmann Jubilar

Bernhard Melchner hat sich in vielfältiger Weise in das Vereinsleben eingebracht. Er war einige Jahre Vorsitzender und Hilfsdirigent des Männergesangvereins. Er initiierte die erste Auflage des Manteler Marktblattes. Darüber hinaus engagierte er sich über drei Jahrzehnte im Vorstand des Vereinskartells, dessen Gründungsmitglied und Schriftführer er war. Melchner war kurzfristig erkrankt und konnte an der Feier nicht teilnehmen.

Mit Altbürgermeister Josef Wittmann wurde eine herausragende Persönlichkeit ausgezeichnet. Er war und ist nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch auf Vereinsebene tätig. Wittmann war ebenfalls Gründer des Vereinskartells, war von 1992 bis 2006 dessen Vorsitzender. Er trug maßgeblich zum Ausbau des Bürgerfestes bei. Zudem war er beim VfB engagiert, brachte sich über 12 Jahre als Trainer der E-Jugend ein. Seit 1981 führt Wittmann dir Siedlergemeinschaft, die er zu einem der mitgliederstärksten Vereine ausbaute. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Rauchclubs.

Die Ehrenamtsurkunden überreichten zusammen mit Oetzinger zweite Bürgermeisterin Rita Steiner und dritter Bürgermeister Richard Kammerer.
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