Ehrenmitglied ernannt

Den neuen Vorstand des Musikvereins Freudenberg bilden (von links) Patrick Heller, Klaus Heldmann, Miriam Gebhard, Berthold Lächer, Franz Luber, Wolfgang Gerl, Manuela Nübler, Martin Rumpler, Christian Nübler, Bernhard Rumpler, Herbert Freitag, Martin Meier, Gerhard Zinnbauer und Vorsitzender Helmut Stobitzer. Bild: hfz

Beim Freudenberger Musikverein hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben. Da der stellvertretende Vorsitzender Richard Zweck nicht mehr antrat, übernahm Patrick Heller diesen Posten. Doch für Zweck hatte der Verein eine Überraschung parat.

Richard Zweck ist seit Vereinsgründung 1976 aktives Mitglied, war jeweils sechs Jahre als Trompetenausbilder und Jugendsprecher tätig, zehn Jahre als Kassier und die letzten acht Jahre als Stellvertreter. Im Vorstand engagiert er sich künftig als Beisitzer, zudem steht er dem Orchester weiterhin als Trompeter zur Verfügung. Einstimmig wurde Zweck die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Viele Jahre übte Maria Luber das Amt des Bekleidungswartes aus. Nun übergab sie es an Manuela Nübler. Vorsitzender Helmut Stobitzer sprach von einem erfolgreichen Jahr. Zwar werde es immer schwieriger, junge Menschen grundsätzlich für einen Verein zu begeistern, noch dazu für einen solchen in dem Lernen und Fleiß abverlangt wird, doch könne der Verein den Ausbildungsstand halten.

Man müsse aber vermehrt in die Mitgliederwerbung einsteigen und auch an Schulen aktiv werden. Er appellierte an die Eltern des Vereinsnachwuchses, sich stärker einzubringen. Dirigent und Orchesterleiter Gerhard Zinnbauer bezeichnete den Leistungs- und Ausbildungsstand als gut. Da die Zahl der Musikschüler leicht sinke, "ist Nachwuchswerbung so wichtig wie noch nie und muss weiter ausgebaut werden, um in den kommenden Jahren weiter auf so hohem Niveau spielen zu können".

Phillip Zinnbauer, der das Nachwuchsorchester leitet, blickte positiv auf den Leistungsstand der Jungen und zeigte sich zuversichtlich, bald wieder "Silber-Absolventen" in das große Orchester überleiten zu können. Bürgermeister Alwin Märkl bezeichnete den Musikverein als äußerst positiven Botschafter für die Gemeinde. Auch ihm seien die Nachwuchssorgen der Vereine bewusst und bekannt, betonte der Freudenberger Rathaus-Chef. Umso mehr freue es ihn, dass der Musikverein so gut funktioniere und ein äußerst aktiver Posten im Gemeindeleben sei.
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