Ehrungen und Wahlen bei der Michelfelder SPD
Jedes dritte Mitglied feiert Jubiläum

Treue Mitglieder ehrte die Michelfelder SPD. Sitzend von links Helmut Dimler. Gertraud Dimler und Alois Weiss; stehend von links Helmut Schleicher, Rosi Schleicher, Vorsitzender Jürgen Schneider, Doris Schneider und der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl. Bild: eb
Ins Jahr 2015 startete der SPD-Ortsverein Michelfeld mit seiner Hauptversammlung. Auf dem Programm standen Neuwahlen und Ehrungen. Dazu kam das Mitglied des Landtags, Reinhold Strobl, zugleich auch SPD-Kreisvorsitzender.

SPD-Ortsvorsitzender Jürgen Schneider erinnerte im Rückblick an das Fischessen in der Fastenzeit, das bereits zur Tradition geworden sei. Sehr gut angenommen werde der Kinderflohmarkt im August. Gerne kamen viele Eltern mit, um Kaffee und Kuchen zu genießen, während die Sprösslinge eifrig feilschten.

Beim Kassenbericht über die vergangene Periode hielten sich Einnahmen und Ausgaben die Waage. Revisor Alois Weiss bescheinigte eine solide Buchführung, und so wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Die anstehenden Neuwahlen gingen sehr schnell über die Bühne. So wird der SPD-Ortsverein in den kommenden zwei Jahren weiter von Jürgen Schneider geführt. Sein Stellvertreter bleibt Helmut Schleicher. Für die Kasse ist nach wie vor Doris Schneider zuständig. Den Posten der Schriftführerin behält Rosi Mädler-Schleicher. Die Kasse prüfen Alois Weiss und Wolfgang Thumbeck.

Der SPD-Ortsverein zählt 20 Mitglieder. Davon nahmen 13 an der Versammlung teil. Helmut Köferl, der seit 40 Jahren der Michelfelder SPD die Treue hält, hatte sich allerdings entschuldigt. Dafür freute sich Alois Weiss über eine Urkunde und eine Flasche Wein für 30 Jahre Mitgliedschaft. 25 Jahre dabei sind Helmut und Gertraud Dimler, Helmut Schleicher, Jürgen Schneider und Herbert Steubl, der nicht anwesend war.

Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl ging in seinen Ausführungen auf die Energiepolitik ein. "Hier ging bis jetzt noch nichts vorwärts", kritisierte er. Im Blick auf die Diskussionen um Mindestlohn stellte er fest: "Jeder soll soviel verdienen, dass er davon leben kann."

Offene Fragen im Landkreis sah Strobl bei der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg - "wir wissen immer noch nicht, wie es mit diesem Gelände weitergehen soll" - und bei der Klosterburg Kastl. Sie stehe schon mehrere Jahre leer. Ihr Besitzer, der Freistaat Bayern, habe bis dato nichts unternommen.

Für die engere Heimat interessierte sich Helmut Dimler. Er fragte MdL Strobl, wann es mit dem Ausbau der Kreisstraße Auerbach-Ligenz von Ohrenbach aus in Richtung Gunzendorf weiter geht. Über die Örtlichkeiten musste sich der Politiker allerdings erst bei der Versammlung informieren. Er erklärte seine Bereitschaft, eventuell eine Ortsbegehung zu unternehmen.
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