Ein alter Brauch

Bei "Wirtshausgespräche" der Landkreis-Volkshochschule hatte Eva Eichenseer, Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, den Brauch des Allerseelenschiffchens vorgestellt. Auf diese Allerseelenschiffchen, ursprünglich Baumrinden, hatten die Kinder an Allerseelen ihre Wachsstöckeln gesetzt und diese auf der Lauterach treiben lassen. Dieser Brauch wurde bereits in den 1930er Jahren gepflegt, der Zweite Weltkrieg setzte dieser Tradition ein Ende.

1996 erweckte der Heimat- und Kulturverein den Brauch wieder zum Leben. Den Anstoß hatte Ortsheimatpfleger Michael Koller gegeben. Er erzählte von damals, als die Kinder nach dem Allerseelenrosenkranz ihre Wachsstöckln auf Rinden oder Brettern in der Lauterach schwimmen ließen. Der jetzige Ortsheimatpfleger Josef Popp kam so auf die Idee, die Wachsstöckl in Erinnerung zu rufen. (pop)
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