Ein Aquarell zum 50. Geburtstag
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Die Heimat, für die er sich stark macht, ist auf dem Aquarell abgebildet, das Bürgermeister Gerhard Löckler (rechts) und zweite Bürgermeisterin Tanja Renner stellvertretend für den Gemeinderat Jubilar Hans Wiesnet überreichten. Das Bild zeigt die Kirche von Schlammersdorf mit den umliegenden Gebäuden. Bild: ilt
Schlammersdorf. (ilt) Von Alterserscheinungen ist bei Hans Wiesnet nichts zu merken. Eher das Gegenteil ist der Fall: Als Bürgermeister Gerhard Löckler zusammen mit seiner Stellvertreterin Tanja Renner dem langjährigen Gemeinderat in der November-Sitzung des Gremiums zum 50. Geburtstag gratulierte, sah man den Schelm in den Augen des Jubilars blitzen.

Als Dankeschön für sein politisches Engagement überreichten beide ihm ein Aquarell der Künstlerin Petra Urban. Zu sehen ist darauf die Schlammersdorfer Kirche mit den umliegenden Gebäuden.

Viele hatten sich bereits am 1. November auf den Weg zu Hans Wiesnet nach Menzlas gemacht, um zu gratulieren. Der frisch gebackene 50-Jährige ist seit Jahren politisch aktiv. Seit 1996 gehört er dem Gemeinderat an. Unter anderem war er Jugendbeauftragter sowie Mitglied im Abwasserzweckverband und im Rechnungsprüfungsausschuss. Seit 2002 ist er sogar dessen Vorsitzender. Wiesnet wird von den Bürger geschätzt. Deshalb übte er von 2002 bis 2014 das Amt des zweiten Bürgermeisters aus, in dem er seinen Aufgaben gewissenhaft nachkam.

Auf die Frage, warum er sich politisch engagiert, kam spontan die Antwort, "weil mich die Politik interessiert und weil ich Schlammersdorf nach vorne bringen möchte". Er, Wiesnet, sehe die aktive Mitarbeit auch als Zeichen der Solidarität mit seiner Heimat an und erinnere sich gerne an sein Engagement. Wie in jeder Gemeinde seien emotionale Diskussionen an der Tagesordnung, aber einige davon hätten durchaus auch Unterhaltungswert.

Trotz Politik: Im Fokus von Hans Wiesnet steht die Familie. Mit Martina, seiner Frau, und seinen beiden Jungs verbringt er so viel Zeit wie möglich. Dahinter aber kommen gleich seine Hobbies, allen voran der Fußball. Seit 1988 ist er Vorstandsmitglied beim FC Vorbach, seit sechs Jahren dessen Vorsitzender. "Immer positiv denken und vor allem das Gute im Menschen sehen", lautet allgemein Wiesnets Motto.
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