Ein besonderer Segen

Neupriester Johannes Arweck spendete den Gläubigen den Primizsegen. Bild: Schieder

Viele Gläubige kamen ins Gotteshaus, auch von auswärts. Im Blickpunkt stand ein nicht alltägliches Ereignis. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Dass ein Primizsegen etwas ganz Besonderes ist, zeigen frühere Aussagen des Volksmundes, wie "Für einen Primizsegen sollte man ein Paar Schuhsohlen durchlaufen." Heutzutage würde man sagen, "einen Satz Autoreifen abzufahren", sagte Pfarrer Johann Trescher, der Neupriester Johannes Arweck zur Abendmesse in der Kirche St. Bartholomäus in Neuenschwand willkommen hieß. Johannes Arweck wurde am 25. April im Dom zu Eichstätt zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er tags darauf in der Pfarrei Erzengel Michael in Lauterhofen. Durch das Studium kam er in Kontakt zu einem Priesteramtskandidaten, der wiederum den Kontakt zur Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr, Neuen- und Altenschwand herstellte. Arweck stammt aus Böbrach, einer Nachbargemeinde von Teisnach. Dort war Pfarrer Johann Trescher 27 Jahre lang als Priester tätig. Am Ende des Gottesdienstes spendete Johannes Arweck den Primizsegen. Vom Angebot, durch das Handauflegen des Neupriesters den Segen einzeln zu empfangen, machten die meisten Kirchenbesucher Gebrauch, denn vom Primizsegen gehe eine starke Kraft aus, so der Tenor. Arweck erfüllte gerne den Wunsch der Gläubigen.
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