Ein bisschen frisch war's beim Patronatsfest in Hüttstadl
Lieber drinnen als draußen

Schützenmitglied Karlheinz Reisinger (links) führte ins Bogenschießen ein, das beim Schützenverein Hüttstadl-St. Veit jederzeit intensiviert werden kann. Es stärkt Körper und Geist. Bild: gis
Obwohl sich das Wetter am Wochenende nicht unbedingt von seiner sonnigsten Seite zeigte, feierte Hüttstadl ein fröhlich-besinnliches Patronatsfest. Dunkle Wolken waren schuld daran, dass der feierliche Gottesdienst an der 1827 erbauten St.-Veit-Kapelle in das Schützenhaus verlegt werden musste. Bis in die Nacht hinein wurde in und vor der Halle sowie in der Waldbar mit der Gruppe "Saustark" gefeiert.

Mario Bauer, Vorsitzender des veranstaltenden Schützenvereins Hüttstadl-St. Veit, ehrte Bernhard Raab für 50-jährige Mitgliedschaft. Auch am Sonntag beim Weißwurst-Frühschoppen und am reich gedeckten Kaffeetisch suchten sich die Gäste lieber drinnen als draußen ein Plätzchen. Gerne schlenderten die Besucher an den (Handwerker-)Marktständen vorbei und kramten im Bücherstadl-Flohmarkt. Musik dazu machte Christine Stretz.

Highlight und Attraktion war das Bogenschießen, das der Verein auf dem Areal oberhalb des Schützenhauses erstmals veranstaltete. Übrigens: Nach einem fröhlichen Fest besteht manchmal die Gefahr, am Morgen zu verschlafen. Aber da gibt es eine Abhilfe: In der Volksfrömmigkeit knüpft sich nämlich an den heiligen Veit der Glaube, er sei für pünktliches Wachwerden zuständig mit dem Ruf: "Heiliger St. Veit, wecke mich zur rechten Zeit."
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