Ein breites Aufgabenfeld

Frauenbund-Vorsitzende Veronika Edenharter (links) überreichte Marianne Gutwein nach dem Vortrag eine Spende über 150 Euro. Bild:aee
(aee) Auf Einladung des Frauenbundes sprach die Vorsitzende des Amberger Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), Marianne Gutwein, über das vielfältige Engagement dieses Vereins. Sie spannte den Bogen von der Gründung seitens Agnes Neuhaus im Jahr 1900 bis in die Gegenwart. Den Amberger SkF gibt es demnach seit 1951, damals von Anni Hertinger ins Leben gerufen. Heute leisten in dieser Gemeinschaft rund 120 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen etwa 20 000 Stunden im Jahr. Das Spektrum ist laut Gutwein breit angelegt.

Es reicht von der allgemeinen Sozialberatung für Frauen und Familien über einen Rund-um-die-Uhr-Notruf für Frauen und Mädchen sowie die Beratung und Hilfe für Frauen und Mädchen, die seelische, körperliche und sexuelle Gewalt erfahren haben. Für akute Fälle steht auch die geschützte Wohnung "Arche" zur Verfügung, die auch Frauen mit Kindern in Anspruch nehmen können.

Der SkF übernimmt auch Aufgaben nach dem Betreuungsgesetz, Vormundschaften oder Pflegschaften, unterhält das Moses-Projekt für anonyme Geburt, stellt einen Pflegekinder- und Adoptionsdienst, Hausaufgabenhilfe und Kinderbetreuung. Abschließend betonte Gutwein, bei Bekanntwerden entsprechender Problemlagen, Betroffene auf den SkF aufmerksam zu machen.
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