Ein denkwürdiges Sänger-Jahr

"Feier und Konzert zu unserem 160. Jubiläum haben Eindruck hinterlassen", freute sich Vorsitzender Lothar Graf. Der Männergesangverein zog in der Jahreshauptversammlung Bilanz eines besonderen Jahres.

Mit einem Liederabend in der Sankt-Johannis-Kirche hatte der Männergesangverein 1854 sein 160. Gründungsjubiläum gefeiert. Angeregt hatte ihn Wolfgang Haberstroh. Erhard Hübner und Lothar Graf erinnerten an die Vorbereitungen und das Konzert. Fritz Tanner hatte Bäume aus dem Wald geholt, um Kirche und Gemeindehaus zu schmücken. Neun Gastchöre und Chorgemeinschaften waren gekommen, um zu gratulieren. Welches Ansehen der Wirbenzer Chor unter Chorleiterin Iris Meier genießt, habe die Resonanz bewiesen, so der Vorsitzende. So viele Zuhörer habe ein Konzert in der Kirche selten gesehen.

Mit Freundschaftsliedern gratulierte der Chor vier Sangesbrüdern zum Geburtstag. Zum Liederabend des Gesangvereins "Frohsinn 1909" Engelmannsreuth in Biberswöhr trug der MGV 1854 drei Liedern bei. Mitgestaltet haben die Sänger Ostersonntags-, Weihnachts- und Silvestergottesdienst, aber auch den Volkstrauertag und die Seniorenweihnacht der Gemeinde. Bei der CSU-Dorfweihnacht gestaltete das Ensemble die Feier in der Sankt-Ägidius-Kirche mit.

Aktuell zähle der Männerchor 54 Mitglieder, darunter 17 aktive Sänger und sieben Ehrenmitglieder. Der Altersdurchschnitt liege bei 56,44 Jahren. In 28 Singstunden sei geprobt worden, erklärte Graf. Spenden sorgten laut Schatzmeister Jürgen Nerlich für eine ausgeglichene Kasse. Fritz Tanner bescheinigte makellose Kassenführung. Gemeinsam mit der Feuerwehr wird der Faschingstanz (14. Februar) ausgerichtet, kündigte Graf an.

"Auf zu neuen Ufern", wünschte sich Chorleiterin Iris Meier. Sie regte an, neben bewährten Terminen Neues zu versuchen, etwa ein Adventskonzert, Auftritte bei Vereins- und Firmenjubiläen oder Einweihungsfeierlichkeiten. Sigmar Bräutigam schlug eine Matinee-Veranstaltung für Ehrungen vor. Konrad Hübner lobte Chorleiterin Iris Meier. Bürgermeister Manfred Porsch zollte allen Respekt. Bei den vielen Übungsstunden und Chorterminen komme in fünf Jahrzehnten einiges an ehrenamtlicher Zeit zusammen. Das Singen mache hier Spaß, es sei eine Ehre mitzusingen. Die Geehrten bezeichnete er als tragende Säulen.
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