Ein-, drei- und achtjähriger Nachwuchs bleibt unverletzt
Kindersitze retten drei Leben

Unklar war am Sonntag noch, warum eine 31-Jährige am Samstag mit ihrem Pick-up von der Straße abkam und eine drei Meter hohe Böschung hinabstürzte. Fest steht aber: Ohne Kindersitze wären der Unfall für ihre drei Kinder bei weitem nicht so glimpflich verlaufen.

Die Amerikanerin war gegen 13.50 Uhr mit ihrem Chevrolet von Erbendorf in Richtung Grafenwöhr auf der B 299 unterwegs. Auf Höhe der Abzweigung nach Riggau kam die Erbendorferin mit dem Fahrzeug nach rechts auf den Seitenstreifen und steuerte es in die Leitplanke. Die Wucht des Aufpralls katapultierte den Wagen über die Absperrung. Er kam schließlich am Fuße einer drei Meter hohen Böschung zum Stehen.

Auf der Rücksitzbank des Pick-ups waren die drei ein-, fünf- und achtjährigen Kinder glücklicherweise in ihren Sitzen angegurtet und blieben dadurch unverletzt. Die Mutter zog sich eine Schulter- und Nackenverletzung zu. Sie kam zur weiteren Behandlung ins Klinikum Weiden. Ebenso brachte das BRK ihre Kinder vorsorglich dorthin zur Untersuchung. Am Chevrolet Avalanche entstand Totalschaden in Höhe von rund 30 000 Euro.

Vor Eintreffen der Hilfskräfte kümmerten sich drei Unfallzeugen vorbildlich um die Opfer. Vor Ort waren die Feuerwehren Pressath und Erbendorf, die die Unfallstelle absicherten und den Verkehr mit regelten.
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