Ein Fenster zum Jubiläum

Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens spendete der Katholische Frauenbund der Pankratiuskirche ein Fenster. In seiner Jahreshauptversammlung blickten die Mitglieder auf diesen Höhepunkt zurück.

Flossenbürg. (nm) "Wir haben lange überlegt und uns schließlich für ein neues Kirchenfenster entschieden. Es zeigt den heiligen Pankratius, den Schutzpatron des Gotteshauses", rief die Vorsitzende Maria Völkl im Theresienheim den Festtag zum Kirchenjubiläum noch einmal in Erinnerung. Bischof Rudolf Voderholzer hatte das von Karl Kraus gefertigte Prunkstück mit einem kräftigen Schuss Weihwasser geweiht. Pfarrer Georg Gierl würdigte die großzügige Geste, die rund 9100 Euro kostete: "Der Frauenbund hat damit allen Kirchenbesuchern Freude bereitet. Das Fenster fällt sofort ins Auge und bereichert unsere Kirche deutlich."

Dem nicht genug. Gierl durfte an dem Abend weitere 500 Euro in Empfang nehmen. Das Geld ist für den Unterhalt des Theresienheims bestimmt. Völkl verband die Spende mit einem Dank: "Wir sind hier gut aufgehoben und fühlen uns wohl. Wenn wir die Heizung aufdrehen kostet das auch Geld. Dazu und für den weiteren Aufwand steuern wir etwas bei." Der Frauenbund beließ es aber nicht nur beim Spenden. Zur Sprache kamen zahlreiche Aktivitäten der zurückliegenden Monate. Die Vorsitzende erinnerte an die Lichtmessfeier ebenso, wie an den Weltgebetstag, die ökumenische Bibelwanderung auf dem Panoramaweg, den Einkehrtag in Johannisthal, das Binden der Kräuterbuschen oder den Informationsabend zum Leben und Wirken der heiligen Teresa von Avila.

Pfarrfest und Theresienstadl

Tatkräftig packten die Frauen auch beim Pfarrfest im Domcafé oder bei der Versorgung der Theaterbesucher beim Theresienstadl zu. Bei weiteren Zusammenkünften rückten das Seifensieden, Tipps und Tricks rund um den Kochtopf oder das Wohlbefinden für die Füße in den Mittelpunkt: "Wir wollen für unsere 115 Mitglieder den eingeschlagenen Weg beibehalten und auch in Zukunft für viel Abwechslung auf der Basis eines breit gefächerten Themenkreises sorgen."

Von den Kassengeschäften berichtete Elisabeth Grundler. Dankesworte, verbunden mit Geschenken, gingen an die Mitwirkenden, die die Vereinszeitschrift austragen. Für alle 40 Mitglieder gab es darüber hinaus als Präsent eine Rose. Um das liebliche Wohl in Form von Leberwurstbroten kümmerten sich Helferinnen in der Küche. Auch der Nachschub an Tee riss nicht ab. Den verstorbenen Frauen galten die Gedanken und Gebete beim vorangegangenen Gottesdienst.
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