Ein Fest für gelebte Nächstenliebe

Natürlich gehörte auch ein offizielles Gruppenbild zum 90-Jährigen der Feuerwehr Pfaffenhofen: Zu den Gastgebern gesellten sich die Festdamen (vorne) der ersten Fahnenweihe 1949/50, Pater Ryszard Kubiszyn (zweite Reihe, links), Bürgermeister Stefan Braun (zweite Reihe, Dritter von links) und Kreisbrandrat Fredi Weiß (rechts daneben) sowie Vertreter der Pfaffenhofener, Kastler, Utzenhofener und Wolfsfelder Wehren mit ihren Fahnen. Bild: jp

Eine von ihnen war eigens aus der Schweiz angereist: Zur Feier ihres 90-jährigen Bestehens scharte die Feuerwehr Pfaffenhofen sogar einige der Festdamen der Fahnenweihe von 1949/50 um sich.

Das große Fest begann mit einem Kirchenzug der Gemeindefeuerwehren des Marktes Kastl - Pfaffenhofen, Kastl, Utzenhofen und Wolfsfeld - mit ihren Fahnenabordnungen, dem Marktrat mit Bürgermeister und der Bevölkerung. Sie marschierten vom Feuerwehrhaus zur Kirche St. Martin. Der Gottesdienst dort war den verstorbenen Mitgliedern und dem heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehren, gewidmet.

In seiner Predigt sprach Pater Ryszard Kubiszyn von der gelebten Nächstenliebe: In der Bereitschaft, Mitmenschen in der Not zu helfen, zeige sich diese gerade bei den Feuerwehrleuten.

Nach der kirchlichen Feier traf man sich zum gemütlichen Teil im Feuerwehrhaus. Vorsitzender Stefan Kuhn begrüßte dort zahlreiche Ehrengäste, darunter einige der "Fahnenjungfern" von 1949/50, von denen eine sogar aus der Schweiz zum Ehrentag kam. Natürlich feierten auch Vertreter von Politik und Feuerwehr mit. Kuhn betonte, dass der Tag ein Dank an alle Kameraden sei, die im Verein und bei Einsätzen mitarbeiten. Die Anwesenheit der vielen Gäste wertete der Vorsitzende des Jubelvereins als Zeichen der Verbundenheit mit der Pfaffenhofener Wehr.
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