Ein Freund der Sänger
In aller Kürze

Hubert Schug (Dritter von links) unterstützte die Liedertafel. Bild: do
Eschenbach. (do) Übungsleiter können ins Geld gehen. Zwar gibt es noch die vielen Kinder- und Jugendbetreuer, die zum Wohl der Vereine auf eine Aufwandsvergütung verzichten. Dann zählen sie zu den "Helden des Ehrenamtes".

Doch besonders im Bereich des Seniorenfußballs geht je nach Spielklasse und Tabellenplatz ohne Trainerentschädigung nichts. Oft stoßen Sportvereine dann an ihre finanziellen Grenzen. Dass Aktive dann ihre Übungsleiter selbst bezahlen? Undenkbar. Und doch gibt es sie, die Idealisten, die aus ihrem Geldbeutel heraus ihren Frontmann oder ihre Frontfrau bezahlen. Dazu gehören die Sänger der Liedertafel Eschenbach. Sie finanzieren mit ihren Mitgliederbeiträgen das Engagement einer Dirigentin. Zirka 50 Chorproben und Auftritte im Jahr, die kosten. Da ist bei den Sängern die Freude groß, wenn durch eine Privatspende der Chorbetrieb nachhaltig unterstützt wird. Die jüngste Chorprobe wurde zum Festabend, als Hubert Schug, ein ehemaliger Sangesfreund, wieder einmal vorbeischaute, gesanglich den Tenor unterstützte und schließlich ein rotes Spendenkuvert mit 500 Euro Inhalt aus der Jacke zauberte.

Es war nicht die erste Spende, die Vorsitzenden Karl Ott zur Feststellung veranlasste: "Hubert Schug ist ein Wohltäter des Männerchores, der um die finanziellen Engpässe der Liedertafel weiß". Zu den Wohltaten gehörte auch ein Kräuterelixier, gesundheitsfördernd und zum Ölen der Stimmbänder.
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