Ein Fünfer mehr für den Kreis

Bürgermeister Reiner Pickel (Dritter von links) mit dem Vorstand des Kreisverbands Sulzbach-Rosenberg im Bayerischen Soldatenbund. Von links Hermann Specht, Franz Müller, Rudolf Gruber, Kreis- und Bezirksvorsitzender Horst Embacher, Stefan Kindler, Gerhard Windisch, Franz Schneller, Horst Pirner, Hermann Förster und Fritz Haas. Bild: fm

Grußworte bei Vereinen spricht der Weigendorfer Bürgermeister Reiner Pickel öfters. Beim Bayerischen Soldatenbund spielte er auch Trompete.

Vor mehr als 100 Jahren entstanden Soldaten- und Kriegerkameradschaften, um Versehrte und Witwen zu unterstützen. Heute sehen sie sich als Mahner zum Frieden und halten über die Reservisten den Kontakt zur Bundeswehr. Acht Ortskameradschaften des Bayerischen Soldatenbunds (BSB) widmen sich diesen Aufgaben im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg. Er rief sie zu seiner Jahresversammlung im Gasthof Bayerischer Johann zusammen.

Am Anfang griff Bürgermeister Reiner Pickel zur Trompete: Das Gedenken an die Verstorbenen der vergangenen beiden Jahre begleitete er mit der Melodie vom "Guten Kameraden". In seinem Grußwort erinnerte er an die Anfänge des BSB. Sein Dank galt allen, die den Verband in ehrenamtlicher Arbeit tragen.

Die Berichte eröffnete Schriftführer Franz Schneller mit dem Protokoll der Versammlung vor zwei Jahren. Dazwischen schiebt der Kreisverband einen Familientag ein.

Ihn erwähnte der Kreisvorsitzende Horst Embacher in seinem Bericht ebenso wie ein Benefizkonzert des Heeresmusikkorps und das jährliche Kreispokalschießen. Gut vertreten gewesen seien die Kameradschaften bei der Landesversammlung in Auerbach. Die Bindung zur aktiven Truppe werde von den Reservisten aufrecht erhalten.

Für Kassier Hermann Specht gibt es nicht allzu viel Arbeit, da die einzelnen Vereine ihre Finanzen selbst verwalten. Die Kassenprüfer Rudolf Gruber und Franz Müller bestätigten die ordnungsgemäße Abwicklung.

Bei der Aussprache zu den Berichten erwähnte Embacher die höhere Verbandsabgabe. Er schlug deshalb vor, die Vereinsumlage zum Kreis von 15 auf 20 Euro anzuheben. Dem stimmten die Mitglieder zu.

Zum Abschluss bat der Vorsitzende um die Teilnahme an der Bezirksversammlung am 25. April in Hohenschambach bei Hemau.
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