Ein Garant für Sicherheit

Jahrzehntelange Treue zur Feuerwehr wurde mit Ehrungen belohnt. Dazu gratulierten (von rechts) Bürgermeister Hans Frankl, Landrat Thomas Ebeling und Vorsitzender Robert Feuerer (Vierter von rechts). Bild: hbr

Der Bürgermeister freute sich, viel Lob gab es auch vom Landrat und dem Kreisbrandmeister. Die Aktiven und Mitglieder hörten es gerne. Zudem ist die Zukunft mit einer sehr guten Jugendarbeit gesichert.

Knapp 1500 Einsatzstunden hatten die Aktiven der Brucker Stützpunktwehr im vergangenen Jahr bei ihren 64 Einsätzen zu bewältigen. Auch dieses Mal machten die technischen Hilfeleistungen wieder das Gros aus. Bei der Jahreshauptversammlung wurde besonders das engagierte Arbeiten im Nachwuchsbereich herausgehoben.

Neues Fahrzeug

Zahlreiche Wehrfrauen und -männer hatten sich am Drei-Königs-Tag zur Jahreshauptversammlung im "Meisl-Saal" eingefunden, zu der Vorsitzender Robert Feuerer auch Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Hans Frankl sowie Kreisbrandmeister Armin Jehl begrüßte. In seiner Rechenschaft bezifferte Feuerer den Mitgliederstand auf 441. Er erinnerte an die Ausrichtung des "Florianstages" und an die Teilnahmen an Veranstaltungen der Ortsvereine und kirchlichen Organisationen.

Feuerer blickte auch auf den Bierausschank beim Bürgerfest zurück, für den er viel Lob hatte, da das wiederholte Engagement der Aktiven wieder für den reibungslosen Ablauf sorgte. Als einen der Höhepunkte des Jahres bezeichnete er die Segnung des neuen TLF 3000 im September. Zudem gab es - ein wenig abseits vom fachlichen Feuerwehrweg - die beiden Vorträge zur Thematik "Patientenverfügung" und "lebzeitige Übergabe", die sehr gut besucht waren. Viel Lob zollte der Vorsitzende mehrmals der Senioren- und Jugendgruppe für ihre Aktivitäten.

64 Einsätze

Kommandant Patrick Allen berichtete von den 64 Einsätzen, bei denen zahlreiche Aktive im Dienst waren. In diesen 1464 Einsatzstunden hatte man 43 technische Hilfeleistungen, acht Brandeinsätze und acht Sicherheitswachen zu bewältigen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde mit vier Anforderungen der Rettungsspreizer relativ wenig gebraucht. Derzeit kann Allen auf 35 Aktive zählen. Zwei Nachwuchskräfte wurden in den aktiven Dienst übernommen. In 24 Übungen bereitete man sich auf die Einsätze vor Ort vor. Die zehn Atemschutzträger der Stützpunktwehr überprüften ihre Kenntnisse mit Erfolg auf den Übungsstrecken in Schwarzenfeld und Lappersdorf.

Außerhalb der 64 Einsätze schlugen noch zahlreiche Termine zu Buche, die den Aufwand an Freizeit der Aktiven auf insgesamt 3338 Stunden schraubte. Jugendwartin Jasmin Thanei lobte das Engagement ihrer acht Schützlinge, die in 135 Übungsstunden an den Dienst am Nächsten herangeführt wurden. Darunter fielen die Vorbereitungen für den Wissenstest. Stolz zeigte sie sich, dass die Prüflinge Oliver Posl, Lukas Weingärtner, Renate Zabel und Fabian Eberl mit Bravour bestanden. Viel Spaß hatte die Jugendgruppe beim gemeinsamen Zeltlager mit den "Kollegen" aus Schöngras und Sollbach. Als "zufriedenstellend" bezeichnete sie die Jugendwerbungsaktion, bei der jeder Teenager zwischen zwölf und 16 Jahre angeschrieben und zu einem Schnuppertag bei der Brucker Wehr eingeladen wurde. Aus dieser Aktion heraus sind zwei Jugendliche der Feuerwehr beigetreten.

Sicherheit für Bürger

Landrat Thomas Ebeling analysierte anhand der jüngsten Großbrände in Schwandorf und Maxhütte, welche taktischen Herausforderungen an einen Aktiven gestellt würden. "Die Bevölkerung im Landkreis kann froh sein, das sie Euch hat. So kann sie ruhig schlafen. Die Anforderungen an einen Feuerwehraktiven seien nicht nur im Einsatz immer höher geworden, sondern auch die Vorbereitung darauf sei wesentlich anspruchsvoller, so der Sprecher.

Bürgermeister Hans Frankl betonte, die Brucker Wehr habe ein ereignis- und erfolgreiches Jahr hinter sich. Er führte weiter aus, dass der Marktrat jeden investierten Euro sinnvoll angelegt habe. Den personellen Generationswechsel auf Kommandantenebene habe man gut vollzogen, resümierte Frankl abschließend.

Kreisbrandmeister Armin Jehl betonte, dass die Brucker Wehr gut aufgestellt sei. Erfreut zeigte er über das Engagement bei der fachlichen Fortbildung der Aktiven und der Jugend. Zum Thema Digitalfunk informierte er, dass die Einführung in diesem Jahr endgültig über die Bühne gehen werde. Derzeit seien die Geräte bei der Feineinstellung. Den Betrieb der ILS bezeichnete er als gut.
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