Ein Hauch von Philharmonie

Die Schüler präsentierten sich bei dem Schulkonzert überwiegend als Klassenteams. Eine Ausnahme bildete der Unterstufenchor, der einen fulminanten Auftritt hinlegte. Bilder: do (2)

Im Gymnasium Eschenbach wird der Frühling musikalisch gefeiert. Mit einer bunten Mischung an aktuellen Popsongs, Klassik, Film-Musik, Ohrwürmern und bekannten Oldies inszenierten fast 500 Schüler der Unterstufe ein Feuerwerk der guten Laune.

Die Fünft- bis Achtklässler präsentierten mit einem furiosen zweistündigen Powerprogramm ein stimmungsvolles Singen und Musizieren, das Schulleiter Dr. Knut Thielsen, Unterstufenbetreuerin Susanne Vonhoff und die gesamte Schulfamilie begeisterte.

"Wir sind eine Klasse, das finden wir voll klasse, jeder hat was andres drauf, doch wir machen das Beste draus. Streit wird schnell vergessen, Lehrer tun wir stressen. Alle sind für ein', niemand bleibt allein, so sollte eine Klasse sein." Der einfallsreich selbst getextete Song der Klasse 7d verriet schon einiges über das Innenleben der Schüler an diesem Frühlingsabend. Teamwork wurde verkündet und Klassenkameradschaft beschworen. Locker und heiter sang sich die "Klassen-Bande" in die Herzen der über 500 Besucher.

Die Klasse 5b eröffnete das breitgefächerte Programm mit einem Lobgesang auf die Wunder dieser Welt ("Laudato Si"). Mit dem Song "Lass uns gehen" der Pop-Rock-Band Revolverheld bereiteten sie den nächsten Auftritten den Weg.

Eigenkompositionen kreiert

Den nutzte die Parallel-Klasse 5d zum feurigen "Dracula-Rock". In "Single cool kids" mahnte die Gruppe um Beachtung der coolen Kids. Einen Hauch von Philharmonie zauberten die Pianistinnen Anne Dötsch (Klasse 7c) und Clara Prösl (6a) mit dem "Lied des Iwan" und Beethovens "Ecossaise" in die Aula. Theresa und Hannah Mayer (Klarinette) begeisterten mit einem "Allegro moderato".

Musiklehrer Michael Horn sollte Recht behalten, als er die Klassen 7a, 7b und 7d mit "bemerkenswerten Eigenkompositionen" ankündigte. "Da steckt viel Arbeit drin", verriet Horn, und das Publikum ergänzte nach den Glanznummern der Siebtklässler: "Da war auch viel Esprit." Das dichterische Talent und die Kompositionsansätze der jungen Leute zählten zu den Höhepunkten des Abends.

Ausflug in Welt der Klänge

Es folgten weitere, mitreißende Auftritte. Der voluminöse Unterstufenchor beschrieb im Song "I See Fire" düstere Vorahnungen. Optimistisch verkündete das Gitarren-Trio Helena Diepold, Alisia Edl und Antonia Reiß "Amoi seng ma uns wieda". Im warmherzigen Song "When I find love again" ermunterte die Klasse 6b zum Aufbruch in bessere Zeiten und die Klasse 6e landete mit "New Age" und "Hit the road, Jack" einen musikalischen Volltreffer.

Anschließend sorgten Gitarre und Geige mit zarten Tönen für harmonische Klangwelten. Hanna Specht und Adrian Ziegler bezauberten mit "Sambalele" und "Libertango". Temperamentvoll ging es in die Schlussrunden. Die Klasse 7c wirbelte zu "Of monsters and men" und "All about that bass" über die Bühne. Trompeterin Lea Koller präsentierte sich gekonnt mit "Habanera", danach ließ noch einmal der fingerfertige Gitarrist Adrian Ziegler mit "Nothing else matters" und dem rassigen "Un dia de noviembre" das Publikum staunen.

Der musikalische Frühlingswind wurde zum brausenden Sturm, als die Gruppe "Stomp" mit einem "Ramba Samba" den Schlussakkord des Schulkonzerts setzte. Mit rauschendem Applaus "benoteten" die Besucher die Darbietungen. Bestnoten erhielten auch die Musiklehrer Iris Meier, Kilian Ellner und Michael Horn.
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