Ein Haufen Geld versenkt

Nachkarten hilft nicht. "Sind wir froh, dass uns nix gehört", befand SPD-Fraktionssprecher Thomas Weiß, Dritter Bürgermeister Udo Greim erinnerte an Versäumnisse von wem auch immer: "Es war ein Riesenfehler, dass keine Beplanung erfolgte", Bürgermeister a.D. Helmuth Wächter bemerkte: "Wir waren dagegen, jetzt müssen wir mit den Gegebenheiten leben", und CSU-Sprecher Gerald Morgenstern trauerte einen Haufen Geld nach: "Von der 120 000 Euro teuren Studie blieb nichts übrig". Die Rede ist von der Dießfurter Seenlandschaft.

Der Stadtrat nahm zur Kenntnis, dass im Kiesabbaugebiet Dießfurt nun ein Sonderbetriebsplan der Unternehmen die Verwendung von unverwertbarem Eigenmaterial regelt. "Es ist eine Mengenmehrung eingetreten", gab Bürgermeister Edgar Knobloch bekannt. Das Material werde an Ort und Stelle eingebaut. Der Bescheid der Regierung von Oberfranken diene zur Information, erklärte Knobloch. Nur der Klageweg bleibe der Stadt. Den wollte der Stadtrat mangels Erfolgsaussichten nicht beschreiten. Erst recht nicht die Gemeinden Pressath und Schwarzenbach. Das Ja der Nachbarn zum Sonderbetriebsplan sei beschlossen, wusste Knobloch. (do)
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