Ein Kommen und Gehen im Museumshof - Breites Musikangebot
Kirwa unterm Taubenschlag

Mehrere Musikkapellen gaben im idyllischen Museumshof den Ton an. Sie spielten in angenehmer Lautstärke, damit auch gesellige Tischgespräche möglich waren. Bild: aub
Nabburg. (aub) Im Gedenken an zwei "edle Männer" der Kirchengeschichte: Mit Petrus und Paulus fängt der Perschener Kirwasonntag an und im Edelmannshof geht er weiter.

Während die einen am Samstagabend für das Aufstellen des Kirchweihbaumes gefeiert wurden, standen am Sonntag "Helden des Glaubens" im Mittelpunkt: Petrus und Paulus als Patrone der Perschener Kirche.

"Sollte ermutigen"

"Petrus, eine der Säulen der Jerusalemer Urgemeinde und Glaubenszeuge bis in den Tod und Paulus, Soldat Gottes, der die Frohe Botschaft rund ums Mittelmeer trug und seine Begeisterung für Christus ebenfalls mit dem Leben bezahlte", wie sie Kaplan Christian Plank beim Festgottesdienst charakterisierte. Uns in vielem vorbildlich, aber - denkt man an den Verrat Jesu - nicht makellos, "stehen unsere Heiligen doch nicht entrückt auf einem Sockel im fernen Nirgendwo. Das sollte uns nicht enttäuschen, sondern im Leben und im Glauben eher ermutigen!"

Konkurrenzveranstaltungen

Zwar ebenfalls nicht makel- beziehungsweise wolkenlos zeigte sich am Sonntag der bayerische Himmel und ermutigte doch viele bereits am Vormittag zum Frühschoppen-Besuch im Edelmannshof. Angesichts der traditionellen Schmankerln von Dotsch bis Schweinshax'n, die Festwirt Erich Wiesenbacher auf der Speisekarte hatte, ging man gleich zum Mittagstisch über, den die "Dampfbröida" aus Eslarn musikalisch garnierten. Danach nach Hause gehen und noch eines der frischen Brotlaibe mitnehmen? Das Gegenargument in Form von Küchel oder Kuchen mit Kaffee dazu verlockend.

Nicht nur beim Publikum herrschte - wohl bedingt durch manch andere Veranstaltung im Umkreis - den ganzen Tag ein stetes Kommen und Gehen, auch auf der Bühne folgte auf die "Höidlbrumma" am Abend die "Nabburger Blasmusik". Doch damit nicht genug: Mit den letzten Tönen der "Böhmischen 10" ging die diesjährige Perschener Museumskirwa auch heuer wieder in gemütlicher Runde erst am späten Montagabend zu Ende.
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