Ein Leben für Gott

Sie feierten gemeinsam mit den Gläubigen den Bruder Klaus-Tag: Pfarrer Franz Winklmann, KLB-Kreisvorsitzender Manfred Kellner, die KLJB-Gesangsgruppe aus Altenstadt/WN (von rechts) und KLB- Bildungsreferent Klaus Hirn (hinten, links). Bild: fvo

Die Entscheidung des Landvolk-Heiligen Niklaus stößt heute noch auf Unverständnis. Er zog dem Familienleben 20 Jahre Einsiedelei an der Ranft vor.

Windischeschenbch. (fvo) Der Heilige stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes von Pfarrer Franz Winkelmann. Gemeinsam mit der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und Gläubigen aus dem Landkreis feierte er den Bruder Klaus-Tag in der Dietersdorfer Kapelle. Ein Anliegen des Geistlichen war es, den Besuchern die Lebensweise von Niklaus näher zu bringen.

KLB-Bildungsreferent Klaus Hirn aus Pirk und Josef Beer aus Denkenreuth versuchten, den Gläubigern Niklaus Entscheidung zu erklären. In der Predigt führten sie einige Beweggründe an, warum er seine Familie verlassen hatte. Sogar seine Frau Dorothee akzeptierte diese und erlaubte ihm, im Alter von 70 Jahren in ihrem Schoß zu sterben.

"Außerdem war er ein fleißiger Mann und kämpfte für den Frieden", sagte Winklmann. So habe er an die Ratsherren von Bern einen Dankbrief geschrieben, den Silvia Reuth aus Albersrieth vorlas.

Dank der schönen Gestaltung herrschte in der kleinen Kirche außergewöhnliche Atmosphäre. KLB- Kreisvorsitzender Manfred Kellner richtete daher sein Lob an alle, die bei den Vorbereitungen mitgewirkt und geholfen hatten. Besonders dankte er Winkelmann: "Er hat für die Gläubigen eine verständliche Sprache gewählt."

Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes übernahm der Landjugendchor Altenstadt/Weiden. Nach dem Schlusssegen ließen die begeisterten Zuhörer die Sänger nicht ohne eine Zugabe gehen. Mit der Einkehr im Gasthof Rettinger ging es anschließend zum gemütlichen Teil über. Bei einer deftigen Brotzeit, kühlen Getränken und interessanten Gesprächen ließen die Besucher den Tag ausklingen.
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