Ein Maßanzug für Freudenberg

Einheitliches Erscheinungsbild: Die Gemeinde will damit ihren Bekanntheitsgrad steigern. Repro: sche

Dieser Maßanzug ist nicht besonders schrill, sondern vor allem einheitlich. Die Gemeinde Freudenberg hat jetzt ein neues Gewand. Die Gemeinderäte stimmten für ein Corporate Design, das ihnen Wilhelm Koch vom gleichnamigen Büro aus Amberg präsentierte.

(sche) Ein geeignetes Zeichensystem soll künftig ein einheitliches und positives Bild der Kommune in der Öffentlichkeit vermitteln. Künftig wird ein durchgängiges Erscheinungsbild bei allen Veröffentlichungen und Vorstellungen eingehalten.

Das gemeindliche Wappen wurde farblich optimiert und mit einem einheitlichen Schriftzug versehen. Walter Huber von der Breitbandberatung berichtete über die Entscheidung für die Vergabe der Erschließung. Für das Los 1 mit den Ortsteilen Immenstetten, Pursruck, Freudenberg (Siedlung), Witzlricht und Hainstetten hätte nur die Telekom ein Angebot unterbreitet. Da bereits im Vorfeld für das Los 2 (Etsdorf, Geiselhof und Hammermühle mit Unter-, Oberpennading, Bühl, Rannahof und Schlauderhof) die Firma Jobst ein eigenwirtschaftliches Angebot abgegeben habe, könne dies nicht mehr berücksichtigt werden.

Erschließung für Schleißdorf

Der Gemeinderat entschied sich für das Angebot der Telekom (Los 1) und beauftragte die Verwaltung, den Förderantrag zu stellen. Da die Telekom in ihrem vorliegenden Angebot die Erschließung der Ortschaften Schleißdorf und Ellersdorf nicht sicherstellen kann, beschloss das Gremium erneut, mit Schleißdorf und Ellersdorf in das Förderverfahren einzusteigen. Das Ziel sei mit relativ geringem Aufwand auch diese Ortsteile mit den erforderlichen Bandbreiten zu erschließen, sagte Bürgermeister Alwin Märkl.

Aufgrund eines Antrages des CSU- Ortsverbandes Aschach auf Anordnung einer 30 km/h Beschränkung in der Josef-Geiger-Straße erfolgte eine vierwöchige Verkehrsmessung. Die Durchschnittsgeschwindigkeit während der Messung betrug weniger als die erlaubten 50 km/h. Die Polizei nahm dazu Stellung. Sie sprach sich gegen die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h aus. Es liege keine Gefahrenlage vor, die das allgemeine Risiko erheblich übersteigt. Überlegungen zu kommunalen Geschwindigkeitskontrollen sollten angestellt werden. Gemeinderat Christian Drexler (CSU) bemängelte, dass die Geschwindigkeiten der einzelnen Fahrzeuge aus der Messung nicht ersichtlich seien, sondern nur die Durchschnittsgeschwindigkeit zu jeder vollen Stunde aufgezeichnet wurde. Gemeinderat Josef Schäffer (CSU) sah durch die Unübersichtlichkeit im Bereich der Querung der Andreas-Meckl-Straße eine Gefährdung. Matthias Demel (FW) führte an, dass er die Geschwindigkeit von 50 km/h zu hoch erachte und regte an, bei der nächsten Ortsbegehung die Stelle zu besichtigen. Bis dahin wurde die Entscheidung zurück gestellt.

Kommandanten bestätigt

Die bei der Freiwilligen Feuerwehr Immenstetten neu gewählten Kommandanten Norbert Weiß und Harald Kopera wurden vom Gremium bestätigt. Die Haushaltsmittel zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Feuerwehr Etsdorf werden zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Zuwendungsantrag bei der Regierung zu stellen. Nach Erhalt des Bescheides erfolgt die Ausschreibung.
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