Ein perfektes Heimdebüt

Die HSG-Spielerin Julia Fischer (links im blauen Trikot) wird gefoult. Ihre Teamkollegin Anna Stubenvoll beobachtet die Szene. Dennoch ließ sich die HSG von Helmbrechts nicht aufhalten und siegte klar mit 30:19. Bild: bwr

Saisonstart geglückt: Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld haben ihr erstes Heimspiel der Saison gewonnen und stehen mit 3:1 Punkten im Vorderfeld der Landesliga Nord. Freilich sind erst zwei Spieltage absolviert, doch die guten Vorstellungen geben Selbstvertrauen.

Schwarzenfeld. (söt) Eine erneut sehr gute Abwehrarbeit war am Wochenende ausschlaggebend für einen nie gefährdeten Sieg der Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen den TV Helmbrechts. Sie gewannen souverän in eigener Halle mit 30:19 gegen die Gäste aus Oberfranken.

Mit dem TV Helmbrechts präsentierte sich zwar ein bekannter Gegner der letzten Jahre im Sportpark in Schwarzenfeld, aber wie erwartet mit einer völlig neuen Spielweise. Wie vergangenes Wochenende glückte den Damen von Trainer Wolfgang Völkl ein perfekter Start. Nach einigen Minuten verbuchten sie bereits eine 4:0-Führung für sich.

Ein variables Abwehrsystem stellte die Gäste aus Oberfranken vor schwierige Aufgaben, was den HSG-Damen immer wieder zu Ballgewinnen verhalf. Der Druck konnte somit aufrecht gehalten werden und die Führung kontinuierlich ausgebaut werden. Ein leichter Durchhänger seitens des Gastgebers verhalf dem TV Helmbrechts kurz vor Ende der ersten Hälfte den Vorsprung noch etwas zu verkürzen, so dass die HSG "nur" mit einem 15:9-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Der Grundstein war trotz allem gelegt. Doch die Gäste aus Oberfranken blieben weiterhin gefährlich. Immer wieder versuchten sie bei Ballverlusten der HSG-Damen durch eine schnelle zweite Welle zu einfachen Toren zu gelangen, was die Völkl-Schützlinge die ganze Begegnung über bereits im Ansatz unterbinden konnten. Bis beim Spielstand von 19:12 blieb es zunächst bei einer sicheren Führung seitens des Gastgebers. Als die Aufbauspielerin der HSG, Julia Fischer, in 36. Spielminute mit einer Roten Karte das Spielfeld verlassen musste, benötigten die restlichen Spielerinnen einige Minuten, um sich wieder zu ordnen. Doch auch diese Phase meisterten die Völkl-Schützlinge ohne größere Probleme und bauten den Vorsprung zum Endstand von 30:19 aus. "Auch dieses Spiel haben meine Mädels sehr gut gemeistert", freute sich Trainer Wolfgang Völkl. "Die Spielweise des Gegners hat viel Kraft gekostet, aber da konnten wir heute 60 Minuten dagegen halten. Mich erfreut vor allem das Abwehrspiel einschließlich der Torfrauen. Hier haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Kompliment!"

HSG-Tore: Simbeck 15/7, Stubenvoll 6/2, Fleischmann 4/2, Lottner 2, Schopper 2, Desing 1
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