Ein Prosit auf den Ansturm

Das 20-Jährige feierten die Organisatoren des Kinderbasars in Luhe. Lobesworte für die rund 25 Mitarbeiter gab es von Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer (Fünfter von links) und dem zweiten Vorsitzenden des FC Luhe-Markt Günther Vogel (links). Bild: mh

Zwei Neuerungen gab es beim Basar für Baby- und Kinderkleidung in der Mehrzweckhalle. Zum einen floss Sekt, zum anderen war zum ersten mal Teenager-Kleidung im Angebot.

Nicht neu war dagegen der Käuferansturm. Aus den umliegenden Städten und Landkreisen und auch aus Tschechien kamen Kunden, um sich mit günstiger Kleidung und Gebrauchsgegenständen einzudecken. Die Feuerwehr regelte die Parkplatzsuche rund um die Schule.

Sekt gab es, weil die Veranstalter das 20-jährige Jubiläum feierten. 1994 hatte Tanja Käs den Basar, damals noch von der Mutter-Kind-Gruppe organisiert, gegründet. Vom Pfarrheim zog er schon bald in die Turnhalle um, weil der Käuferansturm und auch das Warenangebot immer größer geworden waren. Auch Mitglieder des FC Luhe halfen mittlerweile mit.

2000 übernahm Gabi Preißer das Ruder, 2003 stieß Martina Schwab-Krichenbauer dazu. Drei Jahre später wurde erstmals ein früherer Verkauf für Schwangere eingeführt. Seit 2012 tragen die Waren Barcode-Etiketten, Anmeldung und Nummernvergabe laufen online. Eine eigene Website wird von Konstantin Preißer ständig aktualisiert.

Zum Umtrunk mit Rückblick waren auch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer (von ihm gab es eine Spende ), Gertraud Dietl als Vertreterin der Schulleiterin, Gründungsinitiatorin Tanja Käs und viele Mitarbeiter gekommen. Lobesworte hatte der zweite Vorsitzende des FC Luhe Markt, Günther Vogel, parat. Schließlich erhält der FC den Erlös des Verkaufs. Eine Tasse mit Logo hatte Martina Schwab-Krichenbauer als kleines Präsent für die geladenen Gäste und Mitarbeiter vorbereitet. Nach dem Empfang mussten alle wieder die Ärmel hochkrempeln und anpacken. Die Besucher strömten regelrecht in die Halle und wühlten sich durchs Warenangebot.

"Knapp 10 000 Artikel hatten wir, knapp 600 Besucher waren da", resümierte Schwab-Krichenbauer. Anziehungspunkt für Käufer und deren Begleiter war auch die Kaffee- und Kuchenecke.
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