Ein Punkt in Unterzahl

Pavel Plechaty sah am Sonntag kurz vor der Pause zu Unrecht die Ampelkarte. Der SV Poppenreuth steckte aber diesen Rückschlag weg und erkämpfte sich beim ASV Vach einen verdienten Punkt. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth hat die Rote Laterne in der Landesliga Nordost abgegeben. Obwohl der Neuling beim ASV Vach die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielte, erkämpfte er sich ein 0:0. Die Poppenreuther kletterten durch den Punktgewinn auf Rang 17 und haben jetzt nur noch drei Zähler Rückstand auf einen Relegationsplatz.

Fürth. (rez) Die Gastgeber begannen recht stürmisch und es hatte den Anschein, als wollten sie den SVP überrennen. Große Möglichkeiten erspielte sich der ASV Vach aber nicht. Die Gäste überstanden diese Phase und nahmen dann plötzlich das Heft selbst in die Hand. Nach Freistößen aus dem Mittelfeld tauchten Hostalek und Nickl vor dem Gehäuse von Keeper Schulz auf, brachten aber das Leder nicht im Kasten unter.

Unerklärlicher Platzverweis

Danach war die Partie offen - ohne große Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause gab es einen Aufreger: Plechaty wurde gefoult, doch der schwache Schiedsrichter schickte den Poppenreuther aus unerklärlichen Gründen vom Platz.

Die Gäste ließen sich aber von dieser krassen Fehlentscheidung nicht schocken und spielten auch nach dem Seitenwechsel mit einem Mann weniger zunächst munter mit. Die ersten beiden Großchancen hatte dann auch der SVP. Zunächst war Komberec, wie schon häufig in der ersten Hälfte, seinen Gegenspielern enteilt. Seine Hereingabe setzte aber Benda aus wenigen Metern über das Tor. Die nächste Möglichkeit hatte Komberec selbst. Nickl hatte einen Querpass der Gastgeber erlaufen, spielte quer auf Komberec, doch der trat zehn Meter vor dem Kasten über den Ball.

Martinec reagiert glänzend

Danach wurden die Gastgeber stärker und erspielten sich mehrere beste Einschussgelegenheiten. Pommer scheiterte drei Mal am glänzend reagierenden Torwart Martinec. Mirschberger stand nach einer Ecke alleine im Fünfmeterraum, doch auch hier reagierte der Poppenreuther Keeper blitzschnell und schnappte sich die Kugel. In dieses Anrennen der Gastgeber setzte Poppenreuth immer wieder Nadelstiche, die aber nichts mehr einbrachten.

Insgesamt ein verdienter Punkt für den SVP, der geschlossen kämpfte, keinen Ball verloren gab und mit etwas Glück sogar einen Dreier hätte holen können. Aus der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft ragten wie so oft Torwart Martinec und Abwehrchef Krupicka heraus.
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