Ein Sieg gegen den Kumpel

Klaus Herrmann (rechts) ist wieder topfit und gab dem Spiel der Etzenrichter gegen Zandt Impulse. Bild: war

Erfolgreiches Wochenende für den SV Etzenricht: Mit zwei Siegen stimmt sich der Landesligist schon mal auf die in zwei Wochen beginnende Saison ein.

Etzenricht. (war) Der SVE besiegte am Freitagabend beim Wiedersehen mit Ex-Spieler und -Trainer Tim Haberl dessen neuen Club, den FC Zandt, verdient mit 3:1. Am Sonntagnachmittag gab es beim Jubiläumsspiel in Schwarzenbach ein 5:0 zu notieren.

Pasieka in Torjägermanier

Den Ausschlag am Freitagabend gab die Schlussviertelstunde. Die Etzenrichter konnten bei hochsommerlichen Temperaturen noch einmal zulegen. Mit zwei Treffern in der 79. (Kopfball) und 83. Minute (Drehschuss) entschied Martin Pasieka das Freundschaftsspiel gegen den Süd- Bezirksligisten. Andy Mark bereitete Treffer zwei mit einem Solo über den Flügel perfekt vor. "Wir sind völlig zufrieden, haben uns bis auf die letzten 10 oder 15 Minuten stark präsentiert", lobte Haberl seine Zandter.

Sein Etzenrichter Gegenüber und Freund, Michael Rösch, stellte eine Steigerung gegenüber dem ersten Test in Kulmain fest. "Wir sind als Team aufgetreten, haben im taktischen Bereich konsequenter gearbeitet, drei schöne Tore geschossen", analysierte er, übte aber Kritik an leichtfertigen Ballverlusten. Über 90 Minuten kamen 20 Spieler des SVE zum Einsatz, lediglich Stephan Herrmann und Johannes Pötzl wurden geschont. Am auffälligsten im gelben Trikot des 1. FC war "Zehner" Markus Hofstetter, der mit Technik und Ideen bestach. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste erzielte Antonin Beisbier (48.) mit einem Freistoß aus etwa 18 Metern. Zu dritt legte Etzenricht das 1:0 (13.) vor. Andreas Schimmerer, wie Klaus Herrmann wieder topfit, angelte sich eine von der Außenlinie von Kapitän Klaus Herrmann in Richtung zweiten Pfosten gezogene Flanke und seinen Heber drückte Neuzugang Matthias Dietl in Torjägermanier über die Linie.

Am Mittwoch gegen Amberg

Temperaturen um die 37 Grad Celsius forderten ihren Tribut, doppelte Trinkpausen und eine verkürzte Spielzeit nach dem Wechsel begleiteten das standesgemäße 5:0 beim SC Schwarzenbach. "Ich bin gar nicht böse über die reihenweise liegen gelassenen Chancen. Bei dieser brutalen Hitze fehlt ganz einfach der letzte Einsatz und die Präzision beim letzten Pass", zeigte Rösch Verständnis für das ein oder andere Manko. Tore fielen dennoch: Dreifach traf Martin Pasieka (43./67./88.), den ersten Treffer erzielte Andreas Schimmerer, das 4:0 zwischendurch Neuzugang Klaus Moucha. Die Rösch-Elf trifft bereits am Mittwoch auf eigener Anlage auf Regionalliga-Aufsteiger FC Amberg.
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