Ein starkes Netz

Die Koordinierenden Kinderschutzstellen verfolgen einen familienbezogenen Ansatz: Sie bauen vor Ort ein interdisziplinäres, regionales Netzwerk (Kliniken, Ärzte, Hebammen, Beratungsstellen) auf und pflegen dieses, um Familien gezielte und qualifizierte Unterstützung anzubieten. Zunächst werden die vorhandenen Kompetenzen der bereits mit den Familien befassten Fachkräfte und sonstiger Stellen im Rahmen ihrer jeweiligen Arbeitsansätze und Zuständigkeiten genutzt. Reichen Hilfen eines Netzwerkpartners nicht aus, so bezieht dieser im Einvernehmen mit den Eltern die Koordinierende Kinderschutzstelle mit ein. KoKi stellt der Familie dann ihr eigenes Beratungsangebot zur Verfügung oder vermittelt weitere Hilfen eines geeigneten anderen Netzwerkpartners oder aus dem zuständigen Fachbereich im Jugendamt.
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