Ein Turm auf dem Fahrenberg

Die Meldung von Start-Projekten für den Leader-Förderantrag des Landkreises entfachte im Marktrat eine Diskussion. Zur Wahl standen die Errichtung einer Aussichtsplattform mit Panoramawiese (Liebmersbühl) und ein Aussichtsturm im Bereich Oberfahrenberg.

Hier hakte Alois Weig sofort ein: "Einem Turm auf dem Fahrenberg werde ich auf keinen Fall zustimmen. Hier steht die Wallfahrtskirche im Vordergrund." Thomas Parton (Bayerische Staatsforsten) empfiehlt für den Aussichtsturm einen Platz in der Nähe der Buchbergerhalle. Die Höhe sollte etwa 30 Meter betragen. Auch Andreas Troidl äußerte sich gegen einen solchen Turm auf dem Fahrenberg. Hans-Peter Reil wunderte sich:" Ich versteh die Diskussion nicht - man hat doch bereits eine herrliche Aussicht." Auch Dr. Nikolaus Globisch braucht keinen Turm: "Man könnte doch den Kirchturm zugänglich machen." Wegen eines Turmes müsse man sowieso erst mit dem Denkmalschutz sprechen, entgegnete Bürgermeister Beimler.

Verwaltungschef Karl-Heinz Schmidt wies daraufhin, dass sich der Markt mit der Meldung der Projekte zu nichts verpflichtet. Letztendlich wurde die Meldung der Start-Projekte einstimmig genehmigt. (fla)
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