Ein Unentschieden ist zu wenig

Es war eine Überraschung: Schlusslicht 1. FC Schwandorf knöpfte dem TSV Detag Wernberg vorigen Sonntag beim 0:0 einen Punkt ab. Diesmal will sich der TSV aber keine Blöße geben.

Schwandorf. (hür) Der 1. FC Schwandorf holte am vergangenen Spieltag überraschend den ersten Zähler - und das beim Aufstiegsfavoriten TSV Detag Wernberg (2. Platz). Jetzt wartet auf den Club aus der Kreisstadt der nächste Brocken: Tabellenführer 1. FC Schwarzenfeld. Der TSV Winklarn empfängt mit viel Selbstvertrauen und Euphorie den TSV Detag Wernberg. Und im Vergleich der Verfolger gastiert der FC Wernberg bei der Landesligareserve des ASV Burglengenfeld.

Durch die 0:6 Schlappe in Rötz geriet der TSV Tännesberg überraschend in den Tabellenkeller. Die Elf von Spielertrainer Turan Bafra muss nun zu Hause gegen die DJK Dürnsricht/Wolfring wieder in die Spur kommen. Spielfrei ist an diesem Wochenende der TSV Nittenau.

FC Schwandorf       Sa. 16.00       FC Schwarzenfeld
Mit dem überraschenden Punktgewinn in Wernberg hat der 1. FC Schwandorf neue Hoffnung geschöpft. Das Schlusslicht erwartet diesmal Spitzenreiter FC Schwarzenfeld. Trainer Robert Arnold hat den kompletten Kader zur Verfügung, nachdem sich Philipp Bässler und Bernhard Fick zurückgemeldet haben. "Wir wollen dem Favoriten ein unbequemer Gegner sein", gibt Spartenleiter Tino Kröninger als Losung aus. Vielleicht gelinge seiner Mannschaft eine weitere Überraschung. Gästetrainer Wolfgang Stier hofft, dass das spielfreie Wochenende seine Truppe nicht aus dem Rhythmus gebracht hat und die Elf an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen kann. "Alleine das Resultat das Schwandorf in der Vorwoche zeigt, dass wir das Tabellenschlusslicht nicht unterschätzen dürfen", so Wolfgang Stiers mahnende Worte an seine Mannschaft. Wolfgang Krisch ist angeschlagen und Torhüter Adam Afghani befindet sich noch im Heimaturlaub. Ansonsten kann der Aufstiegsanwärter in gewohnter Besetzung anreisen.

ASV Burglengenfeld II       So. 14.00       FC Wernberg
Die Niederlage in Winklarn war aus Sicht von ASV-Coach Robert Rödl nicht einkalkuliert. Nun sieht sich seine Mannschaft die nächsten Wochen sämtlichen Topmannschaften der Liga gegenüberstehen. Bereits diesmal gastiert im Burglengenfelder Sportpark mit dem FC Wernberg eine ambitionierte Truppe aus dem nördlichen Landkreis. "Wir müssen versuchen, dagegenzuhalten. Mit einem Punkt wären wir zufrieden", so der Burglengenfelder Übungsleiter. Gästecoach Erwin Zimmermann zollt dem ASV Burglengenfeld II eine große Portion Respekt: "Wir sind immerhin beim Tabellendritten und ich wäre auch mit einem Punkt nicht unzufrieden", so Erwin Zimmermann. Seine Mannschaft müsse in der Abwehr erneut kompakt verteidigen und die sich ergebenden Tormöglichkeiten effektiv verwerten, so der Wunsch des FC-Trainers.

FC Schmidgaden       So. 15.15       DJK Gleiritsch
Wieder einmal bestätigte sich die gute Form, in der sich der FC Schmidgaden befindet. Die Mannen von Wolfgang Richthammer konnten die volle Punkteausbeute aus Neukirchen/Balbini mit nach Hause nehmen. "Wir wollen jetzt nachlegen, und uns in der Tabelle vorne festsetzen", so Wolfgang Richthammer vor dem Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Gleiritscher. Trotz weiter sechs fehlender Stammkräfte sieht Gästetrainer Markus Mois seine Mannschaft in Schmidgaden nicht chancenlos. "Wenn wir unsere Qualitäten abrufen, werden wir nicht mit leeren Händen zurückkehren", so Markus Mois, der sich nach der Niederlagenserie ein Erfolgserlebnis für seine Mannschaft wünscht. Damit würde im Abstiegskampf dass erforderliche Selbstvertrauen zurückkommen.

FC OVI-Teunz       So. 15.15       SpVgg Neukirchen/B.
Völlig unzufrieden war FC OVI-Teunz Trainer Jürgen Schönfelder mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende in Fensterbach. "Wir werden analysieren, woher diese Leistungsschwankungen kommen, und dies aufarbeiten", so der Neutrainer des FC OVI-Teunz. Im Heimspiel gegen die SpVgg Neukirchen/Balbini erwartet er ein enges Match. Kleinigkeiten werden über Sieg oder Niederlage entscheiden, Den Gegner schätzt Schönfelder stärker ein, als dies der derzeitige Tabellenstand zeigt. Gästetrainer Andreas Rogalski möchte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schmidgaden Wiedergutmachung. "Wir wollen uns diese drei verlorenen Punkte wieder zurückerobern", so der Trainer der SpVgg Neukirchen-Balbini.

TSV Winklarn       So. 15.15       TSV Detag Wernberg
Der Winklarner Trainer André Schille hofft nach der sehr guten Leistung der Vorwoche auf einen Motivationsschub in der Mannschaft. "Wir wollen den Favoriten mit einer defensiven taktischen Grundordnung wenig Platz zum Spielen geben", so Schille. Beim Liganeuling fehlen Benedikt Hutzler und Dominik Bücherl. Das Trainerteam Christian Luff und Dominik Heimler fordert jetzt eine Trotzreaktion von der Mannschaft. "Wenn wir nicht 100 Prozent geben, wird es gegen jeden Gegner aus dieser Liga schwer", so Christian Luff, der jetzt einige seiner Spieler besonders in die Pflicht nimmt.

SF Weidenthal/G.       So. 15.15       FC Rötz
Sehr zufrieden war SF-Coach Christian Hechtl mit der Leistung seiner Mannschaft beim 2:0-Auswärtserfolg in Nittenau. Zu Hause gegen den FC Rötz lautet die Zielsetzung des jüngsten Trainers der Liga: Nicht verlieren. Ohne den einen oder anderen Leistungsträger, jedoch mit dem Biss der letzten Wochen, soll dem Bezirksligaabsteiger zu Hause auf Augenhöhe begegnet werden. Bei den Gästen aus Rötz lichtet sich das Verletzten-Lazarett. Mit Bernd Mehltretter und Florian Breu kehren zwei Stammkräfte nach Verletzung zurück. Offensivspieler Jan Havlicek ist vom Urlaub zurück und bietet Trainer Walter Wanninger eine Alternative mehr im Angriffszentrum. "Wir fühlen uns in der Verfolgerrolle wohl", so Walter Wanninger.

TSV Tännesberg       So. 16.00       DJK Dürnsricht/W.
"Meine Truppe hat auf ganzer Linie versagt. Das war eine Demütigung", umschreibt Tännesbergs Trainer Turan Bafra 0:6-Niederlage in Rötz. Der Torjäger des TSV möchte aber diesmal trotz einer katastrophalen Personalsituation einen Zähler holen. Hochzufrieden zeigt sich DJK- Coach Hans-Jürgen Plößl über das Auftreten seiner Mannschaft. "Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind, wenn alle an einem Strang ziehen und als geschlossene Einheit auftreten", so Plößl. Bis auf Keeper Michael Sander (Urlaub) können die Fensterbacher mit eine unveränderten Formation nach Tännesberg reisen. Zwischen den Pfosten erhält erneut Christoph Peter von Beginn an seine Chance.
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