Ein Verein muss schon etwas Besonderes sein, wenn man ihm so lange aktiv die Treue hält: Seit einem halben Jahrhundert sind Josef Hennevogl und Dieter Pickelmann bei der Kolpingfamilie St. Marien. Die Ehrung verdienter
Mut tut schon seit 50 Jahren gut

Mitglieder war deswegen auch der Höhepunkt bei der Hauptversammlung.

Sulzbach-Rosenberg. (bba/lz) "Tun wir nach besten Kräften das Beste und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen" - mit dieser Aussage von Adolph Kolping beschrieb Vorsitzender Hans Schötz die Intentionen der Kolpingfamilie St. Marien bei der Jahreshauptversammlung.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Alfred Jana und Karl Wach standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Josef Hennevogl und Dieter Pickelmann sind seit 50 Jahren in diesem kirchlichen Verein aktiv, Heinz Göppl, der nicht anwesend sein konnte, blickt auf 40 Jahre Mitgliedschaft zurück. Die Jubilare erhielten für ihre Treue Urkunden und Brotzeitkörbchen überreicht.

685 Euro für die Pfarrei

Schötz erinnerte an Veranstaltungen in Regensburg wie die Diözesanversammlung mit einem Grundsatzreferat "Soziale Zukunft anpacken" oder den Abend der Begegnung "Oberpfälzer Jura stellt sich vor", bei dem die Kolpingfamilie St. Marien für die Verpflegung mitverantwortlich zeichnete. Stark präsent war der Verein laut Schötz aber auch bei verschiedenen religiösen Angeboten und Veranstaltungen in der Pfarrgemeinde.

Der Vorsitzende spannte den Bogen von der "Ewigen Anbetung" über das Hochfest des Heiligen Josef, die Liturgiefeiern und die Emmauswanderung bis zur zweiten Misereor-Brot-Aktion. Er erwähnte auch die Bezirkswallfahrt auf den Annaberg und das zweite Winter-Anna-Fest, bei dem 1450 Bratwürste verkauft wurden. Der Pfarrei wurden danach 685 Euro übergeben. Mit dem Kolpinggedenktag und der Jahresabschlussfeier endete das Angebot im vergangenen Jahr. Zudem freute sich der Vorsitzende, dass die Altpapiersammelstelle und der Container für Altkleider gut angenommen werden. Bei der Vorschau stand der Kolpingtag vom 18. bis 20. September in Köln im Mittelpunkt. Das Motto lautet dann: "Mut tut gut".

Einnahmen gespendet

Kassiererin Irmgard Reisima-Renner stellte den Finanzbericht vor. Auf der Habenseite schlugen die Verwertung des Altpapiers, Mitgliedsbeiträge und Erlöse aus Veranstaltungen am stärksten zu Buche, das Gros der Einnahmen wurde wieder an kirchliche Institutionen gespendet.

Das Herz gewinnen

Bei der Aussprache wurde der Wunsch nach religiösen Vorträgen geäußert und diskutiert. Präses Walter Hellauer blickte auf die Visionen von Adolph Kolping, der den Menschen neue Lebenschancen eröffnen wollte und den Gesellenverein als Alternative gerade für junge Menschen sah: "Wer den Menschen gewinnen will, muss auch sein Herz gewinnen."
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