Ein Wegweiser zum Frieden

(sche) Ihre Verbundenheit zu den Opfern der Weltkriege zeigten die Aschacher beim Gottesdienst zum Volkstrauertag, den Pfarrer Eduard Kroher zelebrierte. Bei der Gedenkfeier am Ehrenmal erinnerte 2. Bürgermeister Franz Weiß an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, an die beiden Weltkriege und die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. Der Volkstrauertag sei ein Tag der Frage, was man heute gegen Krieg und Gewalt tun könne.

In vielen Ländern würden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Die Welt scheine aus den Fugen zu sein, ein Wegweiser zum Frieden sei nötiger denn je. Deshalb hätten Gedenktage wie der Volkstrauertag unverändert große Bedeutung. "Wir können unsere Werte, Frieden, Freiheit und Menschenrechte nur erringen und behalten, wenn wir jederzeit für sie eintreten", sagte Weiß und stellte eine Blumenschale ab. Es folgten die Feuerwehren Aschach und Immenstetten, der Burschenverein Aschach sowie der Krieger- und Soldatenverein Raigering. Zum Abschluss senkten sich zu den Klängen des "Guten Kameraden" und drei Salutschüssen die Fahnen der Vereine.
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