Einbrecher im Hallenbad
Polizeibericht

Eschenbach. Noch ist das Hallenbad nicht wieder eröffnet, das hinderte Unbekannte laut Polizei aber nicht, sich dort zu bedienen. Einbrecher drangen zwischen Freitag und Montag auf die Baustelle ein und stahlen Baumaterial für rund 2300 Euro. Der oder die Täter stahlen aus dem Keller einen Makita-Akkubohrer, eine Metabo-Handflex und eine Tauchpumpe. Zudem verschwanden zirka 15 gelbe Säcke Fliesenkleber, Profiflex der Firma Sakret à 25 Kilogramm und zirka 26 Quadratmeter Fliesen. Außerdem versuchten die Täter, die Verbindungstüre zum Gymnasium aufzuhebeln. Daran scheiterten sie aber.

Die Polizei weist darauf hin, dass am Montag in Eschenbach Sperrmüllabfuhr war, am Wochenende waren deshalb verschiedene Sammler in der Stadt, viele campierten auf dem Parkplatz des Hallenbads. Bisher gibt es keine Zeugenaussagen. Bürger, die zur Tatzeit im Bereich des Hallenbades verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sollen dies bei der Polizei Eschenbach, Telefon 09645/92040, melden.

Tipps und Termine Preisschafkopf der Imker

Kemnath. (hrö) Der Bienenzuchtvereins Kemnath und Umgebung lädt am Freitag, 27. März, zum Preisschafkopf in den Landgasthof Busch in Kötzersdorf ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Als Hauptgewinn sind 200 Euro ausgelobt. Die Nächstplatzierten erhalten ein Reh beziehungsweise eine Gartenbank. Aber auch die anderen Kartler werden nicht leer ausgehen. Die Mitglieder werden gebeten, Preisspenden bis Donnerstag, 26. März, 15 Uhr, im Landgasthof anzuliefern und beim Aufbau mitzuhelfen.

Hintergrund Brot für 670 Millionen Mark

Kemnath. (luk) Seine Forschungsergebnisse über das "Geld aus der Stadt Kemnath" hat Hans Bäte in der neuesten Ausgabe des "Kemnather Heimatboten" niedergeschrieben. Ausführlich schildert er darin nicht nur die Zeit der Münzprägung im Jahr 1623, sondern auch die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als die Stadt 1921 zunächst Notgeld und im Jahr darauf Inflationsscheine hat drucken lassen. Kostete 1623 ein Pfund Rindfleisch noch 16 Pfennige, so mussten die Kemnather 1923 für ein Pfund Brot 670 Millionen Mark bezahlen. Der Heimatbote kann dagegen im Museum für vier Euro erworben werden.
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