Eine Erfolgsstory

Florian Reger (links) und Jörg Irlbacher (rechts) nahmen Lukas Maier als 300. Mitglied auf. Bild: slh

Er ist erst zehn Jahre alt und zählt über 300 Mitglieder. Neue Aufnahmeanträge stapeln sich: Nicht ohne Grund ist der Kirwaverein zum Zugpferd geworden.

Pfreimd. (slh/cv) "Ich hab mal den Mund etwas voll genommen", gesteht Florian Reger, der mit Jörg Irlbacher den Verein leitet, amüsiert. In geselliger Runde hatte er launig angekündigt, dass man zum "Zehnjährigen" ein Doppelstockzelt aufstellen müsste. Reger wurde daran erinnert und hielt Wort. Aus Bad Königshofen kommt der "Feiertempel" mit Empore, bestuhlt für 1200 Gäste. Drei Tage werden Kirwa und Jubiläum gefeiert.

Denn der Verein ist eine einzige Erfolgsgeschichte: Die Pfreimder Kirwa dümpelte dahin, als der Vorsitzende der Werbegemeinschaft und Stadtrat Josef Hägler vor 15 Jahren begann, sie aufzumöbeln: Zunächst mit einem Kirwatreiben am Marktplatz, dann mit Kirwabaumaufstellen und lustigen Wettbewerben. Die Kirwa-Renaissance kam gut an. 2004 fanden sich dann einige Interessenten, die den Kirwaverein aus der Taufe hoben. Hägler freute sich riesig, trat gleich bei. Unter der Regie des Vereins laufen seitdem der Wettbewerb, das Baum aufstellen und natürlich der Tanz von 21 feschen Paaren um den Kirwabaum. "Die Jungen drücken schon nach" lacht Reger. Er war unter den 15 Gründungsmitgliedern, die den Verein aus der Taufe hoben. Uli Hofmann und Andreas Baumann hatten damals das Sagen.

Schon im ersten Jahr zählte man schnell über 50 Mitglieder. Feuerwehrler, Fußballer - zahlreiche Angehörige anderer Pfreimder Vereine wurden Mitglied. Jede Alterstufe ist vertreten. Es ist "in" im Kirwaverein zu sein. Vorsitzender Florian Reger freute sich vor kurzen über das 300. Mitglied Lukas Maier. Der erfolgreiche Bogenschütze hat schon mehrmals deutsche Meistertitel errungen und damit Pfreimd bekannt gemacht.
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