Eine Frage des Erfolgs
Angemerkt

Die Winter in den vergangen Jahren waren mild, die Futterlage gut. Die besten Voraussetzungen für das Schwarzwild, um sich in Massen fortzupflanzen. Hier beginnt das Problem für Landwirte und Grundbesitzer: Die Tiere richten zum Teil enorme Schäden an. Doch sie haben nicht nur Raps und Mais zum Fressen gern - auch Wiesen werden von ihnen abgegrast. Ein Großteil der Wildschweine hält sich in Feldern auf. Dort können sie auch durch Nachtzielgeräte nicht entdeckt werden. Stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, im Vorfeld eine Lösung für das Problem zu finden: Wie locke ich die Tiere aus den Feldern, um überhaupt handlungsfähig zu sein? Dennoch hat es ein Gutes: Ist ein Wildschwein im Blickfeld des Jägers, kann er durch die verbesserte Sicht gewährleisten, das Tier tödlich zu treffen, so dass es nicht verwundet flieht und leidvoll verendet.



Hintergrund Nachtzielgerät soll Jagd erleichtern

Kemnath.(juh) In den letzten 25 Jahren hat sich der Wildschweinbestand um das Zehnfache erhöht. Jagdgenossenschaft, Grundbesitzer und Landwirte klagen über große Schäden, die durch Wildschweine in ihren Feldern angerichtet haben. Aus diesem Grund leitete Agrarminister Helmut Brunner (CSU) ein Maßnahmenpaket in die Wege. Es soll Jägern ermöglichen, Nachtzielgeräte für die Jagd auf Wildschweine zu benutzen, um dem Problem Herr zu werden. Bislang ist das Paket noch nicht bewilligt - das Bundeskriminalamt muss, da es sich um militärische Hilfsmittel handelt, seine Zustimmung geben. Besonders Landwirte und die Jagdgenossenschaft befürworten diesen Antrag.

Tipps und Termine Exkursion zum Rußweiher

Eschenbach. Die Eschenbacher Weiher gehören zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten der nördlichen Oberpfalz. Wie sich die Weiherlandschaft in den letzten Jahrhunderten wandelte und welche Vogelarten sich hier besonders heimisch fühlen, erläutert Geoparkranger Raimund Röttenbacher am Samstag, 30. Mai, im Rahmen einer Führung des Geoparks. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz zum Großen Rußweiher, etwa 100 Meter nach Großkotzenreuth in Richtung Schlammersdorf bei Eschenbach. Dauer drei Stunden, Gebühr vier Euro. Informationen bei der Geschäftsstelle des Geoparks, Telefon 09602/9398166, oder www.geopark-bayern.de.
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