Eine Frage des Geldes

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Kriterium für alle, denen in Sulzbach-Rosenberg ein Arbeitsplatz angeboten wird. Ob als Ingenieur bei der Kurz GmbH, Lehrer am Gymnasium, als Arzt im Krankenhaus oder als Arbeiter im Rohrwerk.

Vor allem junge Fachkräfte werden ein Engagement im Stadtgebiet davon abhängig machen, wie gut ihre Kinder schon kurz nach dem Säuglingsalter betreut werden. Die Stadt selbst hat darauf nur bedingt Einfluss. Als Träger eines einzigen Kindergartens ist sie auf den Willen von Kirchenstiftungen und Wohlfahrtsverbänden angewiesen.

In der Stadt gibt es inklusive der Betreuung von Zweijährigen im Regelkindergarten 142 beim Landratsamt gemeldete Plätze. Im Rathaus sähe man es gerne, wenn noch eine Krippe und eine Kindergartengruppe hinzu kämen. Wer auch immer die Rolle des Trägers übernähme: Ihm wäre wohl garantiert, die 12 oder 24 Plätze im Handumdrehen vergeben zu können. Egal ob Neubau oder Umgestaltung eines bestehenden Gebäudes - so oder so müsste zumindest ein mittlerer sechsstelliger Betrag in die Hand genommen werden. Wie so oft geht es wieder mal ums Geld.
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