Eine lange und heiße Nacht

Eingerahmt von zwei flotten Bienen ließ es sich der weibliche Musketier gut gehen.

Alle kamen: Die Squaw und das Flower-Power-Girl, der Käfer und die Biene Maja. Der Weiberfasching von Katholischem Frauenbund und Frauen-Union mausert sich zu einer Kultveranstaltung, zu einem Treffen der faschingsbegeisterten regionalen Frauenwelt.

Unter die Miezekatzen, Ameisen, Vampire, Teufelchen, Clowns, Musketiere, Fußballerinnen, Geishas und Cowgirls mischten sich vereinzelt auch Ehemänner, die eine Umwandlung zum blonden Gift oder schwarzen Vamp hinter sich hatten. Mit dem Einzug der Faschingsgesellschaft hatte am Schmutzigen Donnerstag pünktlich um 19.19 Uhr beim "Scherm-Karl" das närrische Treiben begonnen. Mit von der Partie waren Vorsitzender Michael König, Präsident Harry Wohlrab, Prinzessin Lidia I. und Prinz Andreas II., die "Liesels", das Männerballett und die Prinzengarde. Ihre tollen Darbietungen wurden ausnahmslos mit Ovationen bedacht

Der große Dank der Veranstalter galt Apotheker Hubert Schug. Ihm war es kurzfristig innerhalb von nur zwei Stunden gelungen, von der Baywa in Kirchenthumbach 500 Liter Heizöl zur Beheizung des Saals zu erhalten. Damit stand einer heißen und langen Nacht nichts mehr im Weg. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band "Reflex".
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