Eine Messe für die Jäger

Kreisvorsitzender Alois Seegerer überreichte Marita Lobenhofer ein Erinnerungsgeschenk, das sie an ihren Mann weiterreicht. Er hat die Nabburger Jägermesse komponiert, die in Wernberg-Köblitz uraufgeführt wurde. Bild: ral

Die Jäger waren gespannt. Bei der Hubertusfeier der BJV-Kreisgruppe Nabburg gab es eine Uraufführung: Die von Josef Lobenhofer komponierte Nabburger Jägermesse, gespielt von den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe.

Wernberg-Köblitz. (ral) Der Schutzpatron der Jäger und Forstleute ist der hl. Hubertus von Lüttich, dessen Gedenktag Anfang November gefeiert wird. Aus diesem Anlass lud die Kreisgruppe Nabburg des Bayerischen Jagdverbandes zur Hubertusmesse ein. In diesem Jahr wählten die Jäger die Pfarrkirche St. Josef in Unterköblitz. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Markus Ertl. Der Geistliche ging in seiner Predigt auf die Vita des Schutzpatrons der Jäger und Forstleute ein. Er stellte dabei fest, dass dieser Heilige für alle Gläubigen ein Vorbild sein kann.

Die Uraufführung

Vor dem Gottesdienst hatten die Jagdhornbläsergruppen der Hegegemeinschaften Pfreimd und Schwarzenfeld abwechselnd auf die Hubertusmesse eingestimmt. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Nabburg. Dabei gab es eine Uraufführung: die "Nabburger Jägermesse", komponiert von Josef Lobenhofer aus Schwarzenfeld.

Kreisvorsitzender Alois Seegerer bezeichnete den Tag des Schutzheiligen als "besonderen Tag für die Jägerinnen und Jäger". Seegerer dankte Pfarrer Markus Ertl dafür, dass er die Gottesdienstbesucher von Anfang bis zum Ende des Gottesdienstes gedanklich "mitgenommen hat". Ein Kompliment galt den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe Nabburg: "Eine so gewaltige, herrliche Klangformation, wie die drei hochqualifizierten Gruppen zu Gehör brachten, ist nicht zu überbieten". Der musikalische Höhepunkt sei ohne Zweifel die Uraufführung der neuen "Nabburger Jägermesse". Dieses Werk ist laut Seegerer eine "große Bereicherung der Jagdmusik".

"Hervorragendes Werk"

Leider konnte der Komponist der "Nabburger Jägermesse", der Schwarzenfelder Josef Lobenhofer "aus musikalischen Gründen" nicht anwesend sein. Seine Frau Marita durfte sich die Lorbeeren abholen. Seegerer überreichte ihr ein kleines Erinnerungsgeschenk, das den besonderen Dank der Kreisjägerschaft ausdrücken soll. "Ihrem Mann ist ein hervorragendes Werk gelungen", betonte Seegerer an Marita Lobenhofer gewandt. Seegerer dankte auch der Nabburger Bläsergruppe für die Einstudierung der Messe und die gelungene Uraufführung. Die Hegegemeinschaft Wernberg hatte die Messe vorbereitet und die Pfarrkirche entsprechend geschmückt.

Seegerer setzte sich noch kritisch mit dem Zustand der Natur auseinander, in der Tierarten verschwinden oder weniger werden. Landwirte müssen modernste Techniken einsetzen, um zu existieren. "Die Natur wird einseitiger, die Gesetze strenger und unverständlicher". Seegerer befürchtete, dass der Schutzpatron "noch sehr viel Arbeit vor sich hat."
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