Eine Straße nach der anderen

Weit fortgeschritten sind die Sanierung und der teilweise Neubau der Gemeindeverbindungsstraße zum Barbaraberg. Bei einem Ortstermin verschaffte sich der Gemeinderat einen Überblick, Bürgermeister Albert Nickl (rechts) erläuterte Einzelheiten. Bild: do

Weit fortgeschritten ist der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zum Barbaraberg. Davon überzeugte sich der Speinsharter Gemeinderat vor Ort. Und er beschloss dabei gleich die nächste Straßensanierung.

Auf der 1,1 Kilometer langen Baustrecke zum Barbaraberg ist der Hocheinbau der Asphalt-Tragschicht fast abgeschlossen. Und auch der Vollausbau auf Höhe der Tongrube "schaut gut aus", wie das Gremium lobend feststellte. Von Bürgermeister Albert Nickl gab es Anerkennung für alle Seiten: der Baufirma Schulz für das flotte und zuverlässige Arbeiten, dem umsichtigen Bauleiter Johann Meyer sowie den Anliegern für ihr Verständnis während der Bauphase.

Der Bürgermeister nannte Gesamtkosten von zirka 438 000 Euro einschließlich Nebenkosten und eine tatsächliche Vergabesumme von 386 000 Euro. Ein Rekord-Fördersatz von knapp 90 Prozent habe die Entscheidung zur Sanierung der Straße leichter gemacht, merkte er an. Nach Abzug der nicht förderfähigen Kosten verbleibe der Kommune ein Anteil von 98 000 Euro. Nickl würdigte auch die Bereitschaft der Jagdgenossenschaft, sich mit 7000 Euro an den Ausbaukosten zu beteiligen. Auch die Anlieger leisteten einen freiwilligen Beitrag, betonte der Bürgermeister.

Nächster Schritt sei der Ausbau des Einfahrtsbereiches aus Richtung Kreisstraße. Danach folge die Aufbringung der Asphalt-Deckschicht auf der gesamten Ausbaustrecke einschließlich der Grundstückszufahrten.

Gleich neben der Gemeindeverbindungsstraße warten die Anwohner am Fuße des Barbaraberges auf eine Sanierung des zirka 200 Meter langen innerörtlichen Weges. "Wenn die Baufirma schon da ist, macht es Sinn, im Zuge der großen Baumaßnahme die Ortsstraße gleich mit zu verbessern", sagte Nickl.

Weil das Straßenstück nur der Erschließung der Anliegergrundstücke diene, gebe es keine staatliche Förderung, dämpfte er Hoffnungen der Hauseigentümer auf staatliche Segnungen. Gemeinde und Anwohner sind sich deshalb über einen einfachen Ausbau einig. Mit Blick auf die Modalitäten in Dobertshof schlug der Bürgermeister eine Deckenverstärkung mit einer acht Zentimeter dicken Tragschicht und einer drei Zentimeter starken Feinschicht vor.

Die Kosten dafür belaufen sich auf 31 000 Euro, wovon - die freiwillige Kostenvereinbarung in Dobertshof mit einem 60-prozentigen Anliegeranteil angewendet - 18 600 Euro auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden und 12 400 Euro die Kommune trage. Die Einverständniserklärungen lägen vor, teilte der Gemeindechef dem Gremium mit.

Dem Folgeauftrag an die Baufirma Schulz und der Kostenaufteilung stand danach nichts mehr im Wege. Der Gemeinderatsbeschluss erfolgte einstimmig.
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