Eine unendliche Geschichte ist jetzt ausgestanden - Beweissicherung in der Friedrichstraße ...
Nun glasklar: Container steht am Bauhof

Trausnitz. (bnr) Nach langem Ringen einigte sich der Gemeinderat auf einen "endgültigen" Standort für die Glascontainer. Künftig können Glaswertstoffe am gemeindlichen Bauhof entsorgt werden. Die Suche nach einem geeigneten Standort für die Glascontainer zieht sich nun schon über Jahre hin. Kaum wurde ein Standort ausgewählt, kamen auch schon die Widersprüche der Anlieger.

Nach intensiver Standortsuche blieben noch drei Orte in der engeren Wahl: die Finkenstraße, die Friedrichstraße oder der gemeindliche Bauhof. Mit nur einer Stimme Mehrheit sprach sich das Gremium für den Bauhof aus. "In dieser Amtsperiode will ich dieses Thema nicht mehr aufgreifen", zog Bürgermeister Martin Schwandner einen Schlussstrich.

In den zurückliegenden Wochen wurden die Sträucher an den Wegen durch die Firma Kompark mit Unterstützung durch den Bauhof zurück geschnitten. Die Entsorgung des Schnittgutes übernahmen verschiedene Landwirte. Bürgermeister Schwandner dankte für ihre Mitarbeit. So konnte die Aktion in kurzer Zeit und kostengünstig umgesetzt werden.

Keine Ablagerungen

Noch in diesem Jahr soll das Kriegerdenkmal renoviert werden. Vorher musste in einer schwierigen Hanglage ein Baum entfernt werden, der das Denkmal arg in Mitleidenschaft gezogen hat. Diese Aufgabe hat die Trausnitzer Feuerwehr übernommen. Die ehemalige Deponie Söllitz ist soweit abgedeckt und verwachsen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entspricht. "Auf keinen Fall dürfen dort weitere Abfalle abgelagert werden. Auch kein Grasschnitt", verdeutlichte der Bürgermeister den Ernst der Lage. Zuwiderhandelnde müssen mit einer Anzeige rechnen.

Höherer Wasserpreis

Für die Mitglieder im Zweckverband Glaubendorfer Gruppe steht eine Wasserpreiserhöhung ins Haus. Höhere Stromkosten und vermehrte Wasserrohrbrüche machen diesen Schritt erforderlich. Für die Ortschaften Köttlitz und Söllitz bedeutet dies eine Erhöhung von derzeit 1 Euro auf 1,63 Euro je Kubikmeter.

In den kommenden Wochen wird in der Friedrichstraße vor dem beginnenden Straßenbau eine Beweissicherung gemacht. Ein unabhängige Stelle dokumentiert die vorhandene Bausituation, um späteren Regressansprüchen begegnen zu können. In diesem Zuge kann es passieren, dass Mitarbeit der Beweisstelle anliegende Häuser betreten müssen. Die Anlieger werden gebeten, Zutritt zu gewähren. Bürgermeister Martin Schwandner verwies abschließend noch einmal auf die Bürgerversammlung am 24. März um 19 Uhr im Seehotel. Als einziger Punkt soll über einen Dorfladen in Trausnitz beraten werden.
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