Eine vierteilige Vortragsreihe der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft soll Mut machen - Start ...
Damit Senioren im Alter ohne Angst leben

Die Mitglieder des Arbeitskreises "Altenpsychiatrie" der "Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft" präsentierten die neue Vortragsreihe für Senioren. Im Bild von links: Anja Rieger, Regina Suttner, Burkhard Schattenmann, Thomas Göldner, Andreas Kaiser und Petra Ihring. Bild: rid
Schwandorf. (rid) Mit Humor und Gelassenheit altern. Wer will das nicht? Der Arbeitskreis "Altenpsychiatrie" der "Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft" (PSAG) möchte in seiner Vortragsreihe Anstöße geben für ein "Leben im Alter ohne Angst".

Von der heiteren Seite

Diplom-Sozialpädagoge Georg Pilhofer spricht am 27. Oktober um 15 Uhr im Altenheim St.-Johannis-Stift in Pfreimd über den "Humor im Alter". Im Gespräch ermuntert er die Zuhörer, sich die "Distanz und Gelassenheit" zu bewahren und das Altern "von der heiteren Seite" zu sehen. Arbeitskreis-Sprecher Burkhard Schattenmann setzt bei dieser Veranstaltung auf den Dialog: "Je stärker sich die Zuhörer mit heiteren Geschichten einbringen, desto besser wird der Nachmittag gelingen". Ganz nach dem Motto: "Lachen ist gesund". Was den Humor oft vertreibe, sei die Angst.

Darum geht es bei einem weiteren Vortrag am 20. Oktober zur gleichen Zeit und an gleicher Stelle. Angst vor Krankheit, vor Armut oder Einsamkeit lähme viele alte Menschen und nehme ihnen den Lebensmut, beobachtet Burkhard Schattenmann. Diplom-Psychologin Anette Maier spricht an diesem Tag zum Thema "Angststörungen im Alter" und darüber, "wie sie sich erfolgreich behandeln lassen".

Depression und Demenz

Zwei Vorträge finden im Haus St. Johannes in Nabburg statt. Zum Auftakt stellt am 6. Oktober um 15 Uhr Diplom-Sozialpädagoge Burkhard Schattenmann die Frage: "Depression oder Demenz?" Beide Krankheiten zeigten die gleichen Symptome, müssten aber unterschiedlich behandelt werden, so der Referent. Bei demenzkranken Patienten komme häufig eine Depression erschwerend dazu. "Umso wichtiger ist die genaue Diagnose", betont Schattenmann. Danach richte sich die Therapie.

"Leistungen der Pflegekasse". Mit diesem Thema beschäftigen sich am 13. Oktober um 15 Uhr im Haus St. Johannes gleich drei Referenten: Luise Baumann (private Pflegeberatung ("Compass"), Michael Falkenstein (AOK) und Andreas Kaiser (Knappschaft). Sie informieren über den verbesserten Leistungskatalog für Pflegebedürftige und deren Angehörige nach dem neuen Pflegestärkungsgesetz. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist jeweils frei, Anmeldungen sind nicht erforderlich.
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