"Eine wahre Pracht": Jury besucht bei Blumenschmuck-Wettbewerb über 60 Anwesen
Üppiges Grün, farbenfrohe Blumen

Deutschland und die Welt
10.08.2012
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"Man reißt das Haus nicht ein, das Väter uns erbaut. Doch richtet man sich's ein, wie man's am liebsten schaut", heißt es an der schmucken Fassade eines Altstadthauses in der Ledergasse. Der Sinnspruch gilt mit Sicherheit nicht nur für das innere, sondern auch für das äußere Erscheinungsbild einer restaurierten und liebgewonnenen Heimstatt.

Schauen und Staunen über das üppige Grün und die farbenfrohen Blumenarrangements an und um die Altstadthäuser, an den Balkonen der Miets- und Eigentumswohnungen und vor den Eigenheimen in den "grünen" Siedlungen: Für die Jury des städtischen Blumenschmuck-Wettbewerbs ist das eine alljährlich wiederkehrende Erfahrung. In einer blühenden Stadt lässt es sich halt gut leben: Viele grüne Oasen fördern die Lebensqualität. Dies wurde für die Rathausdelegation beim Anblick der abwechslungsreichen Gestaltung aufs Neue zu einer nachhaltigen Erkenntnis.

Für die Kommissionsmitglieder Fritz Betzl, Gisela Böhm, Hans Bscherer, Robert Dotzauer, Werner Höppel, Dieter Kies, Willi Trummer und Gerlinde Wiesent zählte bei ihrer Tour durch Eschenbach und die Ortsteile aber nicht nur das Kriterium der Blumen- und Farbenvielfalt. Auch ökologische und naturverbundene Aspekte fanden Berücksichtigung bei den "Gutachtern", die gerne auf Noten und Platzierungen verzichteten. Eine "Qual der Wahl" gab es nicht.
Die Stadträte, Gartenexperten und Vereinsvorsitzenden besichtigten, beobachteten und bewunderten die Meisterwerke der "Gourmetgärtner". Der Fußmarsch führte durch romantische Gassenviertel, vorbei an mit Efeu und Weinlaub berankten Fassaden und kraftvoll leuchtenden Blumenfenstern, setzte sich fort in den Siedlungen mit ihrem üppigen Gartengrün, bunten Stauden und reiche Ernte versprechenden Obstgehölzen und endete in den großzügig angelegten Vorgärten in den Ortsteilen.

Die zwei Jurygruppen besuchten insgesamt 60 Blumen- und Gartenliebhaber - und zwar mit zunehmender Begeisterung. "Eine wahre Pracht", bilanzierte Willi Trummer, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, nach der schweißtreibenden Tour. Und Dieter Kies, der stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbands, erklärte: "Das Grün und die Farbenvielfalt an Hausfassaden, Balkonen, Fensterbänken und Vorgärten geben auch der Stadt ein gepflegtes Image".

Die Auszeichnung der Teilnehmer folgt bei einem Informationsabend des Obst- und Gartenbauvereins im Oktober.
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